Nepal - Schreiner (Wiederholung)

  • Mittwoch, 23. Juli 2014, 20:55 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 23. Juli 2014, 20:55 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 24. Juli 2014, 2:25 Uhr, SRF 1
    • Freitag, 25. Juli 2014, 16:02 Uhr, SRF 1
    • Sonntag, 27. Juli 2014, 4:57 Uhr, SRF 1

In der dritten Folge reisen die Schwyzer Schreiner Christoph und Roman nach Nepal und tauschen ihren Arbeitsplatz mit Raju und Jiban aus Kathmandu. Hightech oder Handarbeit - wer schlägt sich im fremden Arbeitsumfeld besser?

Vom beschaulichen Euthal im Kanton Schwyz ins chaotische Kathmandu, die Hauptstadt Nepals: Auf die Schreiner Christoph Füchslin, 24, und Roman Kälin, 31, wartet das Abenteuer ihres Lebens. Ihr Chef Kurt Kälin, 52, schickt sie auf einen interkulturellen Austausch der extremen Art. In der Schreinerei von Kanchha Lama, 58, in Kathmandu sollen sie unter einfachsten Bedingungen die aufwendigsten Schreinerkunstwerke herstellen. Kanchha Lama schickt zur gleichen Zeit seinen Mitarbeiter und Adoptivsohn Jiban Lama, 29, in die Schweiz. Sein Berufskollege Raju Bamunu, 23, begleitet Jiban auf seinem Abenteuer.

In der Schreinerei von Kanchha Lama in Kathmandu fühlen sich die beiden Schweizer Christoph und Roman in die Vergangenheit zurückversetzt: In der Werkstatt wird fast ausschliesslich von Hand gearbeitet. Eine weitere Herausforderung für die Schwyzer sind die filigranen Schnitzkunstwerke für Tempelbauten, auf welche die Schreinerei von Kanchha spezialisiert ist. Doch nach anfänglichen Schwierigkeiten schaffen es Christoph und Roman, ihre handwerklichen Spuren in einem buddhistischen Tempel zu hinterlassen.

In der Schweiz lernen Jiban und Raju zur gleichen Zeit, die grossen Maschinen der Schreinerei Kälin zu bedienen. Und auch sie bekommen die Möglichkeit sich im fremden Land mit ihrer Schreinerkunst zu verewigen. Zusammen mit Schweizer Kollegen fertigen sie ein Gipfelkreuz an und sind dabei, als dieses in einer feierlichen Zeremonie auf einer Bergspitze aufgestellt wird. Dieser «Jobtausch» ist nicht nur ein beruflicher, sondern auch ein religiöser Austausch der emotionalen und unterhaltenden Art.