Uganda - Automechaniker

Staffel 1

In der vierten Folge reisen die Automechaniker Simon Räbmatter und Nicolai Wild nach Uganda und tauschen ihren Arbeitsplatz im aargauischen Uerkheim mit den beiden Ostafrikanern Jude Ssekayombya und Rashid Lukwago. Statt High-Tech-Garage ist Improvisationstalent gefordert.

In Kampala, der Hauptstadt Ugandas, wartet auf die beiden Schweizer Automechaniker Simon Räbmatter, 23, und Nicolai Wild, 26, keine High-Tech-Garage, sondern eine Werkstatt, die an einen Schrottplatz erinnert. Ihr Improvisationstalent zu fördern, ist denn auch das Ziel ihres Chefs Urs Räbmatter, 54, der die beiden auf diesen Berufsaustausch der extremen Art schickt. In seiner Autogarage im aargauischen Uerkheim beschäftigt er zur gleichen Zeit die Ostafrikaner Jude Ssekayombya, 28, und Rashid Lukwago, 21. Diese wurden von ihrem Chef Lule Kizito, 44, in die Schweiz geschickt, um durch die Arbeit in einer hochtechnisierten Garage neue Fähigkeiten zu erwerben.

Die Schweizer Simon und Nicolai erleben in Uganda den Kulturschock ihres Lebens: In der Gabuayeri-Waswa-Garage von Lule Kizito gibt es kein Ersatzteillager, dafür einen Haufen Schrott. Und die Autos werden nicht per Knopfdruck in die Höhe gehoben, sondern mithilfe eines Holzpfahls und sehr viel Muskelkraft. Statt Ölwechsel oder Routinechecks durchzuführen, sind hier ihre handwerklichen Fähigkeiten gefragt, und für die technikverwöhnten Schweizer wird auch die kleinste Reparatur zur grossen Herausforderung. Eine kulinarische Mutprobe erwartet sie in ihrer Freizeit: Chef Lule hat für die beiden Schweizer ein Festmahl zubereiten lassen – bestehend aus Rinderkopf und Heuschrecken.

Als das Paradies auf Erden erleben die beiden Ostafrikaner Jude und Rashid die Garage von Urs Räbmatter in Uerkheim AG: Für jede Art von Reparatur gibt es hier eigenes Werkzeug, die Ersatzteile glänzen neu, und eine Hebebühne sorgt dafür, dass man sich beim Arbeiten nicht bücken muss. An ihre Grenzen stossen die beiden daher nicht wirklich im Job, dafür in der Freizeit: Bei einem Ausflug in die Berge wird es Jude in der Seilbahn schlecht vor Angst, und beim gemeinsamen Fondue erleben auch die Afrikaner einen kulinarischen Schock.