Bessere Information über Häusersanierungen

Für energieeffiziente Massnahmen können Vermieter Fördergelder von der öffentlichen Hand beziehen. Diese dürfen sich nicht auf den Mietzins auswirken. Es gibt aber Fälle, wo dies trotzdem passiert.


Getönte Scheiben gegen die Hitze
Die Frühlingssonne lässt auch im Auto die Temperaturen steigen. Als Gegenmittel liegen getönte Scheiben im Trend. Es gibt jedoch günstigere Alternativen.

Rechtsfrage: Gegenstände im Treppenhaus

Seit 20 Jahren hat eine Espresso-Hörerin vor ihrer Wohnungstür einen Schuhschrank im Treppenhaus. Jetzt verlangt der Vermieter, dass der Schrank entfernt wird. Kann sich die Hörerin auf Gewohnheitsrecht berufen?

Beiträge

  • Bessere Information über Häusersanierungen

    Wenn ein Haus besser isoliert wird oder Sonnenkollektoren auf dem Dach angebracht werden, steigt der Wert des Hauses. Werden für eine solche Sanierung Fördergelder bezogen, dürfen sich diese Gelder nicht auf den Mietzins auswirken. Es kommt aber trotzdem vor.

    Gibt der Vermieter die Fördergelder bei der Mietzinserhöhung nicht an, bleibt den Mietern nur der Gang vor die Schlichtungsstelle. Dort muss die Höhe der Subventionen offen gelegt werden.

    In St.Gallen können als erste Gemeinde der Schweiz die Mieter direkt bei der Stadt Auskunft darüber verlangen, ob und wieviel Geld von der öffentlichen Hand in eine Sanierung geflossen ist. Laut dem Mieterverband gibt es so mehr Transparenz und die Schlichtungsstellen werden entlastet.

    Matthias Schmid

  • Getönte Scheiben gegen die Hitze

    Die Frühlingssonne lässt auch im Auto die Temperaturen steigen. Als Gegenmittel liegen getönte Scheiben im Trend. Es gibt jedoch günstigere Alternativen.

    Ausserdem dürfen nicht alle Scheiben beim Auto mit einer Tönungsfolie überzogen werden. Das Gesetz erlaubt dies lediglich bei der Heckscheibe und den Scheiben beim Rücksitz.

    Immerhin lässt sich mit einer Tönung im Auto die Temperatur jedoch um bis zu 10 Grad senken.

    Felix Münger

  • Rechtsfrage: Gegenstände im Treppenhaus

    Vor der Wohnungstür von Espresso-Hörerin Cristina Alonso steht seit 20 Jahren ein Schuhschrank im Treppenhaus. Nun wurden die Mieter von der Vermieterschaft aufgefordert, alle Gegenstände zu entfernen.

    Kann sich Frau Alonso nach so langer Zeit auf Gewohnheitsrecht berufen? Nein, sagt DRS-Rechtsexpertin Doris Slongo.

    Flurin Maissen