Betrug mit vermissten Tieren

Wird ein Hund oder eine Katze vermisst, sollten die verzweifelt suchenden Besitzer vorsichtig sein. Das Bundesamt für Polizei und die Schweizerische Tiermeldezentrale warnen vor «falschen Findern».

Wenn der Hund davonläuft oder die Katze verschwindet, kann für einen Haustierbesitzer eine Welt zusammenbrechen. Nachvollziehbar, dass in dieser Situation über möglichst viele Kanäle versucht wird, das Tier wieder zu finden.

Jedoch sollte man aufpassen: Personen, die ihr Haustier online als vermisst gemeldet haben, bekommen laut dem Bundesamt für Polizei (Fedpol) allenfalls E-Mails oder Anrufe von Betrügern. Diese geben sich als Finder des Haustiers aus. Auch die Schweizerische Tiermeldestelle warnt vor dem Betrug.

Tier angeblich im Ausland

Die Betrüger behaupten, sie hätten das Tier auf der Durchreise durch die Schweiz gefunden und ins Ausland mitgenommen. Es befinde sich nun bei ihnen. Wenn man das Tier zurück haben wolle, müsse man zuerst angebliche Tierarztrechnungen begleichen und für die Transportkosten aufkommen.

Das Fedpol empfiehlt, immer ein Foto des gefundenen Tiers zu verlangen und angebliche Tierarztrechnungen und Transportkosten nicht zu bezahlen. Bei fehlerhaften E-Mails oder bei Anrufen von angeblichen Findern mit unterdrückter Nummer sei zudem Misstrauen angebracht.

«Ganz tierisch»

«Ganz tierisch»

Von der Anschaffung eines Haustiers, über Tiermedika- mente bis zum Tod des Tieres. In dieser Serie berichtete «Kassensturz/Espresso» über alle wichtigen Themen rund um Haustiere. Weiter

Sendung zu diesem Artikel