Bund will mehr Schweizer AOC-Produkte

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  • Bund will mehr Schweizer AOC-Produkte

    In der Schweiz gibt es derzeit 28 Produkte, deren Ursprungsbezeichnung mit dem AOC-Label geschützt ist. Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) sieht 42 weitere Produkte, die dafür geeignet wären. Dazu gehören Bündner Rohschinken, Berner Honiglebkuchen oder St. Galler Biber.

    Das BLW will mit dieser Empfehlung mehr Verbände und regionale Organisationen dazu motivieren, ihre Produkte mit dem AOC-Label schützen zu lassen. Deshalb hat es auch einen Leitfaden verfasst, der beschreibt, wie ein Produkt zum AOC-Label kommt.

    Um zu seiner Empfehlung zu kommen, hat das Bundesamt für Landwirtschaft untersuchen lassen, welche der 400 Produkte aus dem Inventar des kulinarischen Erbes der Schweiz für einen AOC-Schutz geeignet sind. Die meisten der 42 besonders geeigneten Produkte sind Backwaren, gefolgt von Fleisch- und Wursterzeugnissen. 54 weitere Produkte des Inventars wurden als mässig geeignet eingestuft.

    Oliver Fueter

  • Rosa Kalbfleisch bei «Espresso»-Hörern hoch im Kurs

    «Wir kaufen nur rosa oder rotes Kalbfleisch», so die Meinung vieler «Espresso»-Hörer. Dass die Kälber nicht artgerecht gehalten und gefüttert werden, um weisses Fleisch zu erreichen, ärgert die Hörer. «Mir tun die Tiere leid», so eine Hörerin.

    Eine andere findet, ihr sei das Fleischessen vergangen.

    Mehrere Bauern klagen, dass sie für rosa oder rotes Kalbfleisch massiv weniger Geld erhalten. Sie würden von den Metzgern und Grossverteilern über den Tisch gezogen. Ein Metzger sagte, dass rotes Kalbfleisch unverkäuflich sei, weil es die Kunden nicht möchten. Dem widerspricht eine Bäuerin, die selber rotes Kalbfleisch produziert und auch das Restaurant der Tochter beliefert. «Noch nie haben sich Kunden über unser Fleisch beschwert.»

    Nicole Roos

  • Der Acer K750 strahlt mit LED- und Laserlicht.

    LED-Technologie für Heimkino-Beamer

    Heimkino-Projektoren wurden immer besser, hochauflösend und lernten 3D. Ihre Lampen aber sind immer noch Halogenleuchten. Relikte aus der digitalen Steinzeit. Hersteller Acer will das ändern und zeigt den ersten Homecinema LED-Beamer.

    Ein Heimkino-Projektor muss hell sein, damit der Film auf der grossen Leinwand die Zuschauer auch wirklich zu fesseln vermag. Die notwendige Helligkeit erzeugen seit Jahren Halogenlampen, im Fachjargon UHP-Lampen genannt (ultra hight pressure). Sie sind bewährt, bringen aber auch einige Nachteile mit sich: Sie benötigen eine starke Kühlung, da sie sehr heiss werden, sie verbrauchen viel Strom, und ihre Lebensdauer endet mit einigen tausend Stunden Betriebszeit. Oft verschlechtert sich die Bildqualität sogar bereits nach einigen hundert Stunden, in denen der Beamer in Betrieb war.

    Reto Widmer