Cablecom: Es geht auch ohne Settop-Box

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  • Cablecom: Es geht auch ohne Settop-Box

    Anfang 2013 entschlüsselt der Kabelnetzbetreiber UPC-Cablecom 55 digitale Sender. Kunden werden so nicht mehr gezwungen, eine Settop-Box anzuschaffen. Allerdings zahlen sie künftig mehr Gebühren.

    Neu will UPC Cablecom 55 digitale Sender ohne Grundverschlüsselung anbieten. Somit werden für die Kabelabonnenten Settop-Boxen oder Digicards überflüssig: Digitales Fernsehen kann künftig auch ohne diese Zusatzprodukte empfangen werden mit Hilfe eines Umwandlers sogar auf älteren Röhrenfernsehern. Zusätzlich stellt das Unternehmen allen Kabelabonnenten einen Internetanschluss von 2 Mega-Bit pro Sekunde ohne Mehrkosten zur Verfügung. Anlässlich einer Pressekonferenz hat der Kabelnetzbetreiber über seine Pläne orientiert.

    Matthias Schmid / Samira Zingaro

  • Gilt der Preis im Internet?

    «Espresso»-Hörer Manuel Birrer aus Büren BE versteht die Welt nicht mehr: In einem Online-Shop hat drei Objektive bestellt. Preis: Rund 900 Franken. Kaum hatte er die Bestellungs-Bestätigung, bezahlte Manuel Birrer den Betrag ein.

    Doch statt der Objektive erhält er die Meldung, die Objektive würden 1000 Franken mehr kosten.

    Der Online-Shop habe ihm mitgeteilt, es sei ein Fehler unterlaufen, erzählt unser Hörer. Er ärgert sich: «Ich will diese Objektive zum ausgeschriebenen Preis! Kann ich darauf bestehen?»

    Auf die Bestätigung nach einer Bestellung darf man sich als Konsument verlassen. Eigentlich. Denn von dieser Regel gibt es eine wichtige Ausnahme - und die trifft genau auf das Beispiel von Manuel Birrer zu:

    Gabriela Baumgartner / Matthias Schmid

  • Auto mieten: So läufts rund

    Plötzlich tauchen Zusatzkosten für Versicherungen, Benzin oder angebliche Schäden auf: Wer ein Auto mietet, erlebt manchmal böse Überraschungen. Wie schützt man sich davor?

    Dazu acht Fragen an Marc Zinniker, Leiter der Abteilung Mietwagen beim Reiseanbieter Kuoni.

    Worauf soll man achten, wenn man einen gebuchten Mietwagen abholt?

    Wichtig ist, dass man zunächst den Vertrag gut durchliest, bevor man ihn unterschreibt. Wenn man etwas nicht versteht, sollte man nachfragen. Sonst stimmt man allenfalls zusätzlichen Versicherungen zu, die man gar nicht will.

    Passiert das oft?

    Es kommt bei uns doch ab und zu vor. Nach den Ferien wundern sich Kunden über Beträge auf der Kreditkarten-Abrechnung, die sie nicht nachvollziehen können. Oft stellt sich heraus, dass der Kunde vor Ort Versicherungen akzeptiert hat, die er eigentlich schon in der Schweiz abgeschlossen hat. Sei es, weil man mit der Vertragssprache Mühe hat oder weil der Vermieter es einfach probiert.

    Flurin Maissen