Eine «Kuh-Aktie» namens Lotti

In einem Zeitungsinserat wirbt ein findiger Bio-Bauer für ein «Kuh-Investment» in schottische Hochlandrinder. Mit ökologischem Engagement und einer attraktiven Dividende in Fleischform wirbt der Initiant um neue Investoren. 

 

Immer mehr SBB-Tickets auf dem Handy

Seit der Lancierung Anfang 2009 hat die SBB über eine Million Billette verkauft, die auf modernen Mobiltelefonen angezeigt werden können. Trotz Einschränkungen im Vergleich zu herkömmlichen Billetten werden solche «Mobile Tickets» immer beliebter.

Möbel zum Aktionspreis: Was kostet die Heimlieferung?

«Espresso»-Hörerin Therese Michel hat in einem Möbelhaus ein Regal für 300 Franken gekauft. Der ursprüngliche Preis war 900 Franken. Beim Kauf wurde Frau Michel gesagt, die Heimlieferung koste 10 Prozent des Verkaufspreises. Verrechnet wurden dafür 90 Franken, also 10 Prozent des Originalpreises. Laut Rechtsexpertin Doris Slongo wären 30 Franken korrekt gewesen.

Beiträge

  • Eine «Kuh-Aktie» namens Lotti

    Wer an der Börse nicht aufs falsche Pferd setzen will, investiert besser in eine Kuh. Dies zumindest suggeriert ein Inserat, das kürzlich in diversen Schweizer Zeitungen erschienen ist. Erfunden hat das «Kuh-Investment» der findige Bio-Bauer Guido Leutenegger.

    Wer 2500 Franken in seine schottischen Hochlandrinder investiert, erhält als Dividende jährlich Fleisch nach Wahl im Wert von 350 Franken - dies während 10 Jahren.

    Aus ökologischer Sicht mache das Projekt durchaus Sinn, urteilen die Fachexperten. Nicht ausser Acht lassen dürfe man bei so einer Investition aber das Risiko, dass der Betrieb in 10 Jahren nicht mehr existiere und kein Fleisch mehr liefern könne. Zudem seien die Preise für hochwertige Fleischarten wie Filet, Entrecôte und Huft relativ saftig.

    Yvonne Hafner

  • Immer mehr SBB-Tickets auf dem Handy

    Seit Anfang 2009 können Bahnkunden mit modernen Mobiltelefonen ihre Billette direkt auf dem Handy kaufen. Bis jetzt sind laut SBB über eine Million «Mobile Tickets» verkauft worden.

    Bei insgesamt über 300 Millionen Fahrgästen pro Jahr ist dies zwar immer noch ein relativ keiner Anteil, doch die elektronischen Tickets werden immer beliebter.

    Einige Nachteile der «Mobile Tickets» gegenüber gewöhnlichen Billetten sind allerdings nach wie vor ungelöst. Beispielweise können auf Mobiltelefonen noch immer keine Tickets ins Ausland gekauft werden. Auch einzelne Tarifverbunde sind weiterhin ausgeschlossen. Ausserdem können im Handy gelöste Billette nur sehr eingeschränkt zurückgegeben werden.

    Matthias Schmid

  • Möbel zum Aktionspreis: Was kostet die Heimlieferung?

    «Espresso»-Hörerin Therese Michel hat in einem Möbelhaus ein Regal gekauft. Ursprünglich hätte dieses 900 Franken gekostet, war jedoch auf 300 Franken heruntergesetzt. Der Verkäufer sagte Frau Michel, eine Heimlieferung koste 10 Prozent des Verkaufspreises.

    Frau Michel rechnete mit 30 Franken. Bezahlen musste Sie jedoch 90 Franken. Zu Unrecht, meint Rechtsexpertin Doris Slongo.

    Als der Verkäufer Frau Michel erklärte, der Heimtransport koste 10 Prozent des Verkaufspreises, galt der effektive Verkaufspreis von 300 Franken. Dass er sich auf den regulären Preis bezieht und diesen als Berechnungsbasis nimmt, hätte er Frau Michel explizit sagen müssen.

    Matthias Schmid