Energie-Etikette auch für Häuser

Was bei Glühbirnen und Autos Standard ist, gibt es ab Sommer 2009 auch für Gebäude: eine Energie-Etikette. Dabei geht es um Effizienz-Kategorien sowie um Eigentümer-Beratung.

 

Pflegeheim lässt Vermögen schmelzen

Das Espresso-Gespräch zur Finanzierung eines Heim-Aufenthalts stiess auf grosses Echo. Am Hörertelefon wollten viele wissen, ob sich das Privat-Vermögen durch eine Schenkung an die Kinder retten lässt.

Beiträge

  • Neue Energieetikette für Häuser

    Ab Sommer 2009 gibt es in der Schweiz auch für Gebäude eine Energie-Etikette. «Energieausweis der Kantone» heisst das Dokument, das auf Grund einer Gebäude-Analyse erstellt wird.

    Hauseigentümer sollen nicht nur erfahren, in welche Effizienz-Klasse ihr Haus gehört, sondern vor allem, wie sie die Energie-Effizienz verbessern können. Der Ausweis dürfte laut Experten künftig zu den Standard-Dokumenten beim Immobilien-Verkauf gehören.

    Tobias Fischer

  • Pflegeheim lässt Vermögen schmelzen

    Das Espresso zur Finanzierung eines Heim-Aufenthalts stiess auf grosses Echo. Am Hörertelefon wollten viele wissen, ob sich das Privat-Vermögen durch eine Schenkung an die Kinder retten lässt.

    Der Jurist Claudio Zogg, Geschäftsleiter des Heim-Verbandes «Curaviva», erklärt, dass weder Schenkungen noch Erbvorbezüge vorteilhaft sind. In den Genuss von Ergänzungsleistungen komme nur, wer die Heimkosten nicht aus seinem Einkommen und Vermögen selbst bezahlen könne.

    Wer sein Vermögen vor dem Heimeintritt an Verwandte verschenke, erhalte trotzdem nicht mehr Ergänzungsleistungen. Verschenktes Geld gelte bei der Berechnung von Ergänzungsleistungen noch Jahrzehnte später als anrechenbares Vermögen.

    Felix Münger