Ersetzen spart Geld und Energie

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  • Ersetzen spart Geld und Energie

    Wer alte Kühl- und Gefrierschränke, Tumbler und Waschmaschinen durch neue, energieeffiziente Modelle ersetzt, spart im Idealfall viel Geld und Energie. «Ersetzen hilft Sparen» lautet das Motto der aktuellen Kampagne des Bundesamtes für Energie BFE.

    Der Ersatz lohnt sich dann, wenn ein Haushaltsgerät über 12 Jahre alt ist. Aber auch wenn Tumbler, Waschmaschinen defekt sind und die Reparatur vergleichsweise teuer wäre, rechnet sich ein Austausch. Ein Neukauf sei relativ rasch amortisiert, erklärt Daniel Büchel vom Bundesamt für Energie: «Pro Jahr lassen sich mit den tieferen Stromkosten bis gegen 50 Franken einsparen, auf zehn Jahre hochgerechnet ergibt das ein Sparpotential von 500 Franken.» Sogar bei alten Geräten, welche noch einwandfrei funktionierten, lohne sich ein Austausch. Daniel Büchel verweist auf die Faustregel: «85 % des Energieverbrauchs fallen im Betrieb an, die Herstellung hingegen benötigt nur ca. 15 Prozent.»

    Adrian Zehnder

  • Beim Kühlschrank leicht Strom und Geld sparen

    Wussten Sie, dass wir in der Schweiz tendenziell den Kühlschrank zu kalt eingestellt haben? Mit nur einem Grad wärmer lassen sich zirka 5 Prozent des Kühlschrank-Stromverbrauchs reduzieren.

    Die optimale Kühlschranktemperatur beträgt 7 Grad. Als Indikator für die richtige Temperatur lässt sich die Butter heranziehen: Ist ihre Konsistenz so, dass sie sich leicht verstreichen lässt, ist der Kühlschrank kalt genug. Jedes zusätzliche Grad unter 7 Grad verbraucht zirka 30 kWh mehr Strom und verursacht auch Kosten von ungefähr 5 Franken pro Jahr.

    Zusätzlich lässt sich Strom sparen, wenn die Raumtemperatur der Küche gesenkt wird. Ein Grad spart zusätzliche 3 Prozent Strom, beim Gefriergerät sind es sogar 6 Prozent. Zudem verbrauchen Geräte ohne Eisschicht weniger Strom. Gelegentliches Abtauen hilft also.

    Magnus Renggli

  • 132 x Trick 77: Von Fruchtfliegen bis zu Harzflecken

    In den letzten zweieinhalb Jahren gaben «Espresso»-Hörer anderen «Espresso»-Hörern Tipps und Tricks zum Lösen von Alltagsproblemen. 132 Mal ging der Trick 77 über den Sender. Zur Dernière der Rubrik erscheint ein zweites Buch.

    Sehr viel Anklang fand der Trick, wie man Fruchtfliegen fangen kann. Dazu füllt man etwa gleich viel Essig und Wasser in ein Glas und gibt einen Tropfen Spühlmittel dazu. Fertig ist die Fruchtfliegen-Falle.

    Viele Einsendungen gab es beim Trick, wie man nervige Telefonverkäufer abwimmeln kann. Beliebte Methode der «Espresso»-Hörer ist beispielsweise, vordergründig auf das Angebot einzugehen und den Telefonverkäufer dann darauf hinzuweisen, dass man den Kauf erst vom Vormund, dem Beistand oder dem Sozialamt genehmigen lassen müsse. Krankenkassen-Vertreter werden auf eine teure Krankheit oder das hohe Alter hingewiesen.

    Nicole Roos