Fahrausweise: Massiv unterschiedliche Gebühren

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  • Fahrausweise: Massiv unterschiedliche Gebühren

    Je nach Kanton kostet ein Fahrausweis mehr als das Doppelte. Glück hat, wer in den Kantonen Zürich und Aargau wohnt. Dort kostet der Fahrausweis je 35 Franken. Im Tessin kostet er dagegen 80 Franken, in den beiden Basel 75.

    Beim Lernfahrausweis schwankt die Gebühr inklusive Gesuchsbehandlung zwischen 50 Franken (AG, FR und TI) und 105 Franken (BL).

    Besonders hoch ist die Gebühr für den internationalen Führerausweis im Kanton Solothurn. Er kostet dort 100 Franken, verglichen mit 15 Franken im Kanton Zürich. Auch die Solothurner Regierung findet diese Gebühr zu hoch. Sie will sie jedoch nur im Rahmen einer breiten Gebührenrevision senken. Ein erster Anlauf vor 10 Jahren ist an der Urne gescheitert.

    Oliver Fueter

  • Rente oder Kapitalbezug?

    «Espresso»-Hörerinnen und Hörer haben sich rege an einer Telefonumfrage beteiligt: Ist es sinnvoll, einen Bezug des Pensionskassengeldes zu verbieten? Oder schränkt ein solches Verbot unsere Selbstbestimmung ein?

    Die Meinungen für ein solches Verbot und jene dagegen halten sich in etwa die Waage. Ein Teil der Hörer, die sich äusserten, haben sich auch für eine Mischung der beiden Möglichkeiten ausgesprochen. So soll es künftig per Gesetz vorgeschrieben sein, dass man nur noch einen Teil des Geldes aus der Pensionskasse herausnehmen kann.

    Die Revision der 2. Säule ist nach der Vernehmlassung nun wieder beim Bundesrat. Er will als nächstes konkrete Reformvorschläge formulieren und diese dem Parlament vorlegen.

    Martina Schnyder

  • Konsumnachrichten

    SBB: Längere Sperrungen in der Nacht / Streusalz-Lager gut gefüllt / Umbauten: Mehr Holz

    Die SBB testet ein neues Konzept für die Erneuerung ihrer Gleise: Die betroffenen Strecken sollen in der Nacht länger gesperrt werden als bisher. Damit könnten die Bauteams mehr Arbeit am Stück ausführen, die Gesamtbauzeit verkürze sich - auch zum Vorteil der lärmgeplagten Anwohner.

    Für den kommenden Winter verfügt die Schweiz über deutlich grössere Streusalz-Vorräte als in vergangenen Jahren. Die Schweizer Rheinsalinen füllen ihre Lager bis Anfang Winter mit rund 180'000 Tonnen Streusalz, weitere 140'000 Tonnen lagern bei Kantonen und Gemeinden.

    Tobias Fischer