Fahrplan: Alle dürfen mitreden

Beiträge

  • Fahrplan: Alle dürfen mitreden

    Sie wünschen sich eine neue Bus-Haltestelle direkt vor Ihrer Haustür? Auch Einzelpersonen dürfen ihre Wünsche zum Schweizer Fahrplan eingeben.

    Damit eine Idee umgesetzt werden kann, braucht es allerdings ein allgemeines Interesse, die entsprechenden Möglichkeiten bei den Transport-Unternehmen und Geld.

    Ab dem 9. Dezember 2012 gilt der neue Fahrplan, daran gibt es nichts zu rütteln. Oder besser: nichts mehr. Im Entwurf liegt der neue Fahrplan nämlich jeweils schon ein halbes Jahr vorher vor, und dann können alle Interessierten dazu Stellung nehmen. Für grosse Wünsche ist es dann zu spät, im Detailbereich sind aber durchaus Korrekturen möglich. Zum Beispiel, dass die Abfahrt eines Postautos eine Minute später geplant wird, damit ein Umsteigen möglich wird. Hier geht es um Details, die in der Planung untergingen, im Alltag dann aber entscheidend sein können. «Wir sind sehr froh, wenn wir auf solche Punkte aufmerksam gemacht werden», sagt Wolf-Dieter Deuschle, Leiter des Berner Amtes für öffentlichen Verkehr.

    Tobias Fischer

  • Faire Mode: Lehren aus dem Skandal

    Kleider des Textil-Discounters Takko sind in chinesischen Gefängnissen hergestellt worden. Dies, obwohl Takko seit einem Jahr Mitglieder der «Fair Wear Foundation» ist. Diese Stiftung verbietet in ihren Statuten eine Herstellung in Gefängnissen ausdrücklich.

    Die Erklärung von Bern unterstützt die Stiftung und räumt ein, dass eine lückenlose Kontrolle nicht möglich sei.

    Fälle wie der von Takko sind auf die komplexen Abläufe und die sehr verwinkelten Beschaffungswege in der Bekleidungsbranche zurückzuführen, erklärt Oliver Classen von der Erklärung von Bern. «Es gibt in dieser Branche schlicht keine Garantie auf saubere Produkte und Fabrikstandorte», räumt Classen weiter ein.  Das Risiko besteht insbesondere bei neuen Mitgliedern der «Fair Wear Foundation», wie Takko eines ist. An der «Fair Wear Foundation» ist die Erklärung von Bern über ihre «Clean Clothes Campaign» beteiligt.

    Matthias Schmid / Oliver Fueter