Gesponserte Lehrmittel: Fluch oder Segen?

Viele Lehrmittel können heute kostenlos vom Internet heruntergeladen werden. Doch die Entwicklung dieser Lehrgänge ist von Unternehmen oder Parteien finanziert. Wo und wie treten sie in Erscheinung?

Bargeldbezug an der Ladenkasse

«Espresso»-Hörer Walter Kuhn schätzte bei seinen Australien-Reisen einen Service besonders, den er im Supermarkt entdeckt hat. Neben Brot, Milch oder einem feinem Wein konnte er an der Kasse nämlich mit seiner Bankkarte auch Bargeld beziehen.

 

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  • Gesponserte Lehrmittel: Fluch oder Segen?

    Gute und attraktive Lehrmittel für Schüler und Lehrpersonen werden heute kostenlos im Internet angeboten. Doch die Entwicklung dieser professionell und attraktiv hergestellten Lehrmittel wird von grossen Unternehmungen oder politischen Parteien gesponsert.

    Wie erscheint Werbung oder Sponsoring im Lehrmittel? Welche Richtlinien geben sich die online-Anbieter selbst? Welches ist die Haltung der Schweizerischen Lehrerinnen und Lehrer zu diesen Lehrmitteln?

    Anne-Käthi Zweidler

  • Bargeldbezug an der Ladenkasse

    «Espresso»-Hörer Walter Kuhn musste auf seinen Australien-Reisen nie einen Bankomat suchen. Um an Bargeld zu kommen, zückte er im Supermarkt seine Bankkarte. Beim Bezahlen wurde er jedesmal gefragt, ob er auch «Cash-Out» will, also den Bezug von Bargeld.

    «Das wär doch öppis für d Schwiiz» war nicht nur der Gedanke von Walter Kuhn, sondern auch von der Migros und Postfinance. Beim Grossverteiler gibt es nämlich den Bargeldbezug an der Kasse bereits. Dies allerdings nur für Kunden, die eine Postcard oder eine Karte der Migrosbank besitzen.

    Benutzer von Maestro-Karten hatten die Möglichkeit bisher gar nicht. Dies soll sich nun ändern. Die Firma Six Multipay koordiniert die Lizenz-Vergabe für einen Grossteil der Schweizer Maestro-Karten. Laut Sprecher Bernhard Wenger soll ab Ende nächstes Jahr der Bargeldbezug an der Ladenkasse auch mit der Maestro-Karte möglich sein.

    Matthias Schmid

Moderation: Yvonne Dünser