Glasflaschenproduktion - aus alt wird neu

In der Glashütte im waadtländischen St. Prex werden pro Tag eine Million neue Flaschen geblasen. Seit 1911 wird hier Altglas verarbeitet. Der Konsumfahnder hat die Vetropack Fabrik besucht.

In der letzten grossen Glashütte der Schweiz, wird das Altglas zerkleinert und zusammen mit den Glasrohstoffen Quarzsand, Kalk, Soda, Dolomit und Feldspat geschmolzen.

Bei 1580 Grad Celsius ist die Glasmischung flüssig und kann wieder zu neuem Glas geformt werden. Glühende Glastropfen werden zuerst in eine Vorform gepresst und anschliessend in der Fertigform zum vollendeten Glasbehälter geblasen.

In der Schweiz liegt die Rücklaufquote von Altglas bei 95 Prozent. Es gibt jedoch Glas, das nicht in den Sammelstellen entsorgt werden sollte. Dazu zählen unter anderem Fenstergläser, Trinkgläser oder Spiegel.


«Espresso»-Hörertelefon zur Schweinegrippe
Die Pandemie kommt, sagt das Bundesamt für Gesundheit. Experten gehen davon aus, dass bis zwei Millionen Menschen in der Schweiz an der Schweinegrippe erkranken können.
Das hat Folgen im Alltag - im Arbeitsleben, im Verkehr, und im Umgang mit Menschen.

Wenn Sie Fragen zur Schweinegrippe haben, können Sie uns diese mailen: espresso@drs1.ch
Die Antworten gibt es in der Sendung vom Montag, 29. Juli.

Autor/in: Krispin Zimmermann, Moderation: Yvonne Dünser