Gore-Tex verbannt giftiges PFC aus Outdoor-Kleider-Stoff

Eine der grössten Hersteller von Material für Outdoor-Kleidung will in Zukunft auf gefährliche Chemikalien verzichten. Greenpeace spricht von einem wichtigen Schritt zu mehr Umweltschutz.

Dass Regenjacken, Bergschuhe oder Regenschirme so gut das Wasser abweisen liegt an den zum Teil gefährlichen, so genannten PFC-Chemikalien (Per- und polyfluorierte Chemikalien).

Das Problem: Diese Stoffe können vom Regen abgewaschen werden und die Umwelt vergiften. Die Umweltorganisation Greenpeace weist schon lange auf das Problem hin und macht Druck auf die Hersteller.

Nun ist es zu einer Einigung mit der Firma «Gore Fabrics» gekommen. Diese produziert Gore-Tex-Material und ist Hauptlieferantin von Membranen und Oberflächen für Outdoor-Marken wie Mammut und North Face.

Greenpeace: «Ein wichtiger Schritt»

Wie «Gore Fabrics» auf seiner Internetseite mitteilt, will man die Produktion so ändern, dass bis Ende 2020 kein Material mit gefährlichen PFC mehr verkauft wird.

Das freut Greenpeace: «Ein extrem wichtiger Schritt», sagt Mediensprecher Philipp Ryf gegenüber dem SRF-Konsumentenmagazin «Espresso». Man betrachte die Zusage als verbindlich und werde kontrollieren, dass sie auch eingehalten werde. «Espresso» berichtete letzten November darüber.

Sendung zu diesem Artikel