Handtaschen-Versicherung in der Kritik

Beiträge

  • Handtaschen-Versicherung in der Kritik

    Die Zürich Versicherung hat eine neue Versicherung im Angebot. Die «Zurich - to go! Handtaschen Assistance» bietet Unterstützung, wenn die Handtasche gestohlen wird. Experten finden diese Versicherung unnötig.

    Bei der Handtaschen Assistance genügt laut Eigenwerbung ein Anruf und «alles Nötige wird für Sie geregelt und bezahlt: Kartensperrungen, Rücktransport nach Hause und Verständigung des Schlüsseldienstes.» Die Handtaschen-Assistance für 33 Franken pro Jahr umfasst auch den Gesprächsmissbrauch vom gestohlenen Mobiltelefon bis zu einer Limite von 1000 Franken. Nicht gedeckt ist aber der Bankkartenmissbrauch. Auch die Handtasche und ihr Inhalt wie Laptop, Musicplayer oder Sonnenbrille sind nicht versichert. Zudem ist die Versicherungsleistung pro Fall auf maximal 3000 Franken limitiert.

    Nicole Roos

  • Horrende Rechnungen wegen Fotos im Internet

    Eine der weltweit grössten Fotoagenturen, Getty Images stellt horrende Rechnungen an Leute, die im Internet Bilder verwenden, für die sie keine Urheberrechte besitzen.

    «Espresso»-Hörer Markus Eschbach hat unwissentlich ein kostenpflichtiges Foto auf seiner Pferde-Internetseite für Kinder verwendet. «Getty Images» verlangte dafür 1250 Franken: «Ich war nicht bereit, einen solch hohen Betrag dafür zu bezahlen. Als ich mich weigerte, meldete sich ein Anwalt der Firma und schlug mir einen tieferen Betrag vor.»

    Schliesslich haben sich die beiden Parteien vor dem Friedensrichter auf 300 Franken einigen können. «Espresso»-Rechtsexpertin Gabriela Baumgartner rät: «Wer eine Rechnung von «Getty Images» erhält, soll sich nicht einschüchtern lassen. Wenn man das Gespräch sucht, ist wohl in den meisten Fällen eine Einigung möglich.»

    Martina Schnyder