Kostentreiber Spital

Fast die Hälfte der Kosten im Gesundheitswesen werden von den Spitälern verursacht. «Espresso»-Hörer schlagen deshalb vor: Korrekte Abrechnung der Belegtage, Kostenbeteiligung an der Verpflegung und weg mit den hohen Margen bei medizinischen Hilfsmitteln.

Wie impfen gegen die Schweinegrippe?

Das Heilmittelinstitut Swissmedic entscheidet in den nächsten Tagen über die Zulassung für die Impfstoffe. Vermutlich gibt es die Wahl zwischen dem reinen Impfstoff und einem umstrittenen Gemisch.

Beiträge

  • Kostentreiber Spital

    Mit mehr als 40 Prozent Anteil an den gesamten Gesundheitsausgaben sind die Spitäler der grösste Kostentreiber im Gesundheitswesen. Kein Wunder sehen die «Espresso»-Hörerinnen und -Hörer auch hier massives Sparpotenzial.

    Ein Dorn im Auge sind beispielsweise das grosszügige Aufrunden bei den Belegtagen, das teure Spitalessen und die hohen Margen bei den medizinischen Hilfsmitteln.

    Viel Sparpotenzial ortet der Gesundheitsökonom Heinz Locher vor allem in einer engeren Zusammenarbeit zwischen den Spitälern. Zum Beispiel beim Einkauf von medizinischen Hilfsmitteln wie Spritzen oder Pinzetten könnten Spitäler gemeinsam massiv bessere Preise erzielen.

    Yvonne Hafner

  • Wie impfen gegen die Schweinegrippe?

    Das Heilmittelinstitut Swissmedic wird in den nächsten Tagen die Impfstoffe bewilligen. Vermutlich kann zwischen dem reinen Impfstoff und einem umstrittenen Gemisch gewählt werden.

    Einer der Impfstoffe enthält einen sogenannten Hilfsstoff. Diese Substanz verstärkt die Wirkung des Impfstoffs, kann aber zu Nebenwirkungen führen. Laut Experten seien diese allerdings nicht gravierend.

    Wegen Bedenken bei Schwangeren und kleinen Kindern dürfte auch ein reiner Impfstoff auf den Markt kommen. Vermutlich wird man diesen in der Schweiz auch wählen können, wenn man nicht zu einer Risikogruppe gehört.

    Matthias Schmid