Leere Job-Versprechen beim EHN-Verein

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  • Leere Job-Versprechen beim EHN-Verein

    Vorsicht bei der Suche nach Heimarbeit- oder Nebenerwerbjobs. Beim Verein EHN ist für Job-Suchende ausser Spesen nichts gewesen: «Espresso» hat Kenntnis von mehreren Mitgliedern, die zwar einen Mitgliederbeitrag von 100 bis 150 Franken bezahlt hatten, aber kein einziges Jobangebot erhielten.

    «Sie erleichtern die Ärmsten um 100 Franken, und das ist einfach eine Gemeinheit!», sagt Andy Huber aus St. Gallen. Und Mirjam Eugster aus dem Tösstal ist enttäuscht: «Es hiess, ich sollte meine Bewerbungsunterlagen einschicken, was ich dann auch getan habe. Passiert ist aber nichts.» Dafür bekam sie die Aufforderung, ein Depot zu bezahlen für einen Stick, auf dem es dann aktuelle Jobangebote habe. Und man verweist sie auf eine 24-Stunden-Hotline mit aktuellen Job-Angeboten für 2 Franken pro Minute.

    Martina Schnyder

  • Orangen-Limonade mit Fisch?

    «Espresso»-Hörerin Anja Engeli aus Wetzikon (ZH) staunte nicht schlecht, als sie das Prix-Garantie Orangengetränk vom Coop genauer unter die Lupe nahm: «Enthält Fisch», heisst es bei der Inhaltsdeklaration.

    Des Rätsels Lösung: Es handelt sich um Fisch-Gelatine, die hilft, die Limonade orange zu färben.

    Bei Fisch-Gelatine handelt es sich laut Coop um einen üblichen Trägerstoff für Farbstoffe in Getränken. «Der Trägerstoff hat in keiner Weise Einfluss auf den Geschmack des Getränks», betont Coop-Sprecher Urs Meier. Die Deklaration «Enthält Fisch» richtet sich an Allergiker, die unter Umständen gesundheitliche Probleme bekommen könnten.

    Matthias Schmid

  • Wer Geld im Kopf hat…

    ...kauft anders ein, und auch Entscheidungen werden dadurch beeinflusst. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass der alleinige Gedanke an Geld unterbewusst bereits unser Einkaufsverhalten ändert. Schlaue Verkäufer nutzen dies zu ihren Gunsten.

    «Wir liessen unsere Testpersonen Geld anfassen, an Geld denken und Geld betrachten», erzählt Michaela Wänke von der Universität Mannheim. Derart mit der Materie konfrontiert, nahmen die Konsumenten Produkte ganz anders wahr. «Geld lässt einen global denken, man konzentriert sich auf die vordergründigen Eigenschaften eines Produktes, auf die grösseren Zusammenhänge», erklärt Wänke. Bei einem Fernseher sei plötzlich vor allem die Bild- und Tonqualität wichtig, weniger Nebenaspekte wie z.B. die Garantie.

    Simon Thiriet