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Multimedia Microsoft: Nach kurzer Zeit schon keine Ersatzteile mehr

Die Lebenszeit von elektronischen Geräten wird immer kürzer. Der Computergigant Microsoft zum Beispiel kann schon nach drei Jahren keine Ersatzteile mehr für kaputte Tablets liefern.

Legende: Audio «Microsoft: Nach kurzer Zeit schon keine Ersatzteile mehr» abspielen. Laufzeit 2:31 Minuten.
2:31 min, aus Espresso vom 16.08.2016.

Er habe ihn täglich gebraucht und sei an sich zufrieden gewesen mit seinem Tablet-PC (Modell Surface Pro), erzählt ein Microsoft-Kunde dem SRF-Konsumentenmagazin «Espresso». Gekauft hatte er das Gerät vor drei Jahren.

Doch dann kam der grosse Ärger: Als er übers Internet eine kaputte USB-Schnittstelle zur Reparatur anmelden wollte, kam die Meldung, das Gerät sei nicht mehr reparierbar. Der Kunde konnte das kaum glauben und rief die Microsoft-Hotline an.

«Das kann sich nur Microsoft erlauben»

Mehrere Beraterinnen und Berater bestätigten ihm das: Er habe Pech gehabt und müsse nun halt ein neues Gerät kaufen. «Unglaublich», sagt der betroffene Kunde. So etwas könne sich nur Microsoft erlauben. Er ziehe nun die Konsequenzen und kaufe künftig seine Geräte bei einem anderen Hersteller.

Microsoft will auf Anfrage von «Espresso» nichts sagen zum Fall. Kulant reagiert hingegen der Verkäufer des Tablets, der Elektronikhändler Fust: Dieser hat dem verärgerten Kunden ein günstiges Ersatzgerät offeriert.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Raphael Pedrazzoli (Scolgevai)
    Habe Ihren Beitrag heute mit Kopfschütteln verfolgt. Ein Computer ist keine Industriemaschine und nach 3 Jahren weit entfernt von "neu". Die Preise der Geräte sind so tief, dass sich eine Reparatur, sei sie auch noch so klein, in den wenigsten Fällen lohnt. In dem geschilderten Fall mit der USB-Schnittstelle war vermutlich die Hauptplatine defekt. Keine kleine Reparatur also. Wenn Sie sich zu dem Thema seriös informieren wollen, suchen Sie unter dem Stichwort "geplante Obsoleszenz".
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