Mit dem «Preisbarometer» gegen die Hochpreisinsel

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  • Mit dem «Preisbarometer» gegen die Hochpreisinsel

    Die Schweizer Konsumentenschützer setzen ihren Kampf gegen die Hochpreisinsel Schweiz fort. Sie haben dazu «preisbarometer.ch» lanciert. Die Internetseite vergleicht die Preise von Markenprodukten in der Schweiz und im benachbarten Ausland.

    «Wir wollen den Druck aufrechterhalten», sagte Jean-Marc Vögele vom Eidgenössischen Büro für Konsumentenfragen vor den Medien in Bern. Währungsvorteile würden noch immer nur zum Teil und zeitverzögert weitergegeben. Sara Stalder, Geschäftsführerin der Stiftung für Konsumentenschutz, fügt hinzu: «Wenn die Schweizer im Inland einkaufen sollen, braucht es dringend Massnahmen.»

    sda / Katharina Locher

  • Darf der Mieter Schlangen und Geckos halten?

    Der Sohn von «Espresso»-Hörerin Marianne Gut aus Truttikon lebt vorübergehend im Ausland. Deshalb hat er seine Mutter gebeten, bis zu seiner Rückkehr sein Haus zu vermieten. «Die Mieter haben zwei Hunde», erzählt Marianne Gut. Damit sei sie auch einverstanden gewesen.

    Bei einem Besuch in der Wohnung habe sie nun mit Entsetzen feststellen müssen, dass die Mieter auch noch Schlangen und Geckos halten. «Das hätte mein Sohn niemals bewilligt», schreibt Marianne Gut. «Wäre das ein Grund, den Vertrag vorzeitig aufzulösen?» 

    Nein, eine Kündigung in diesem Beispiel wäre missbräuchlich. Die Mieter könnten sich bei der Mietschlichtungsbehörde wehren und bekämen Recht.

    Gabriela Baumgartner

  • Unser Abfall auf dem Prüfstand

    Alle zehn Jahre lässt der Bund unseren Hauskehricht untersuchen. Damit will man Veränderungen im Konsumverhalten erforschen. Ein dreckiges Geschäft.

    «Ich ziehe mir jetzt besser Handschuhe an», warnt Umweltfachmann Markus Christen. Er untersucht zusammen mit seinem Team momentan in Kriens Hauskehricht aus 33 Schweizer Gemeinden. Diese wurden repräsentativ ausgewählt. Es sind also sowohl ländliche wie auch urbane Regionen vorhanden, Deutschschweizer, Romands und Tessiner. In den Säcken finden sich alle erdenklichen Gegenstände: Windeln, Glasflaschen, Lebensmittel.

    «Es gibt Unterschiede zwischen den Landesteilen», das habe schon die letzte Untersuchung vor 10 Jahren gezeigt, weiss Jörg Zenger, der die Daten auswertet. Die Unterschiede hingen zum Teil mit den diversen Finanzierungsmodellen zusammen. «In der Romandie ist die Sackgebühr zum Beispiel weniger verbreitet», so Zenger weiter. Dies führe dazu, dass in diesem Landesteil die Säcke weniger stark gefüllt seien.

    Simon Thiriet