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Das Modehaus Kofler will keinen Pelz mehr verkaufen
Aus Espresso vom 14.02.2020.
abspielen. Laufzeit 01:37 Minuten.
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Keine Tierquälerei mehr Nach heftiger Kritik verzichtet Modehaus Kofler auf Pelz

Für die Wintersaison 20/21 seien keine Produkte mit Pelz mehr bestellt worden, teilt das Unternehmen mit.

Das Zentralschweizer Modehaus verzichtet in Zukunft auf echten Pelz. Das Unternehmen teilt mit, für die Saison 2020/2021 würden keine Pelze mehr bestellt, es würden nur noch die verbleibenden Teile abverkauft. Kofler wolle mit diesem Schritt die Diskussionen um das Thema beenden.

Deklarationspflicht jahrelang missachtet

Das Modehaus war immer wieder in der Kritik gestanden, weil Pelz-Produkte falsch deklariert waren. Es fehlten die seit 2014 vorgeschriebenen Angaben zu Tierart, Herkunft und Gewinnungsart des Pelzes. Das Unternehmen gelobte zwar Besserung, es änderte sich aber nichts.

Noch Ende 2018 redete sich Kofler mit fadenscheinigen Argumenten aus der Affäre: Gegenüber dem SRF-Konsumentenmagazin «Espresso» liess das Unternehmen damals verlauten, die strengen Deklarationsvorschriften seien ihm «schlichtweg nicht bewusst» gewesen.

Jetzt heisst es von Kofler: «Beim Thema Echtpelz ist es schlichtweg nicht möglich, die komplette Produktionskette lückenlos verfolgen zu können.»

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