Neues Tierschutzgesetz zeigt erste Erfolge

Beiträge

  • Neues Tierschutzgesetz zeigt erste Erfolge

    Eine Umfrage des Bundesamtes für Veterinärwesen (Bvet) zeigt, dass das neue Tierschutzgesetz bei der Heimtierhaltung gut eingehalten wird. Dazu hat das Bvet schweizweit 555 Tierhalter befragt. Bei den Käfiggrössen sind die Halter aber noch verunsichert.

    90 Prozent der Halter von Meerschweinchen, Kaninchen, Ratten und Mäusen wissen, dass für diese Tierarten Gruppenhaltung vorgeschrieben ist. Allerdings wird immer noch mehr als ein Drittel der Kaninchen einzeln gehalten.

    60 Prozent der Käfige für Wellensittiche, Meerschweinchen und Kaninchen sind doppelt so gross wie vorgeschrieben. Bei den Ratten und Mäusen sind aber rund ein Drittel der Käfige kleiner als das Tierschutzgesetz vorschreibt, so das Ergebnis der Umfrage.

    Nicole Roos

  • «Dann müssen Sie halt noch einmal Ferien buchen»

    Reiseveranstalter Biber Travel in Biberist (SO) hat während der letzten Wochen zahlreiche Schweizerinnen und Schweizer um die wohlverdienten Ferien gebracht. Zwar zahlten die Kunden brav ein, die Reise fand jedoch nie statt.

    «Schauen Sie bei der Buchung Ihrer Reise unbedingt, dass der Veranstalter eine Kundengeldabsicherung hat», so Reise-Ombudsman Beat Dannenberger. «Kann ein Reisebüro eine solche Absicherung nicht vorweisen, dann raten wir, die Hände von einer Buchung zu lassen.» Im Büro Dannenbergers häufen sich momentan Anfragen zum Fall «Biber Travel», auf der Homepage wurde hierfür extra ein Formular aufgeschaltet (siehe unten).

    Simon Thiriet

  • Apple Maps: Noch lange nicht besser

    Im neuen iOS 6 hat Apple den Kartendienst von Google durch einen eigenen ersetzt. Seither prasselt Kritik auf das Unternehmen ein. Apple musste sich entschuldigen und gelobte Besserung. Doch bis die eintritt, kann es noch lange dauern.

    Als sich Apple-CEO Tim Cook in einem seltenen Anflug von öffentlicher Demut für die Unzulänglichkeiten der Karten-Apps entschuldigte, versprach er auch, dass die neue Maps-App stetig besser werde, je mehr Leute sie nutzten.

    Das wird sicher zur Verbesserung beitragen: So weiss Apple, wonach die Benutzer suchen, und weiss, wo sich die Benutzer bewegen - und kann daraus Prioritäten ableiten, wo man schnell nachbessern muss. Doch erfolgreiches «Crowd Sourcing» stampft man nicht in ein paar Wochen aus dem Boden. Und der aktuelle «Problem melden»-Knopf lässt bei weitem nicht die Mithilfe zu, die z.B. mit dem Google Map Maker möglich ist.

    Guido Berger