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Warten auf Geld Occasionshändler Gamestock zahlt Kunden kein Geld

Über die Internetseite gamestock.ch können Kunden ihre alten Computerspiele und DVDs verkaufen. Der Inhaber zahlt einen bestimmten Betrag für die Produkte und stellt sie nachher zum Verkauf auf die Seite. Seit einigen Monaten häufen sich die Beschwerden, dass die Zahlungen an die Kunden ausbleiben.

Legende: Audio Occasionshändler Gamestock zahlt Kunden kein Geld abspielen. Laufzeit 04:12 Minuten.
04:12 min, aus Espresso vom 16.10.2017.

Auf der «Espresso»-Redaktion haben sich in letzter Zeit einige gamestock.ch-Kunden gemeldet, die ihre Spiele nach einem Angebot eingeschickt haben, nachher jedoch kein Geld erhalten haben. So auch «Espresso»-Hörer Oliver Jorns, der seit April dieses Jahres auf die versprochenen 260 Franken wartet.

Keine Antwort des Kundendiensts auf Mails

Er habe mehrere E-Mails geschrieben, aber nie eine Antwort erhalten. Mittlerweile, ein halbes Jahr später, habe er die Hoffnung aufgegeben, sein Geld noch zu erhalten, sagt Jorns resigniert. Auch andere gamestock.ch-Kunden erklären gegenüber «Espresso», dass sie weder Geld noch Antworten auf ihre E-Mails erhalten hätten.

Lediglich einer von Ihnen erhielt nach Monaten den versprochenen Betrag auf seinem Konto gutgeschrieben. Der Kunde hatte dazu nach mehreren vergeblichen Kontaktaufnahmen per E-Mail eine eingeschriebene Zahlungsaufforderung geschickt. Zu diesen Fällen kommen die von dutzenden Weiteren, die sich in Internetforen über ihren Ärger austauschen.

Angeblich ist alles aufgearbeitet

«Espresso» kontaktiert die Tauschbörse mehrmals. Schliesslich meldet sich Stefan Hess, Geschäftsführer der Firma Znipp GmbH, welche die Seite gamestock.ch betreibt. Er schreibt, es sei die letzten Monate zu Verzögerungen gekommen. Es seien auch mehr Beschwerden als sonst eingegangen. Er habe jedoch Massnahmen ergriffen: «In der Zwischenzeit wurde alles aufgearbeitet», schreibt Stefan Hess.

Falls noch Rechnungen offen seien, handle es sich um «Einzelfälle», behauptet Stefan Hess. «Espresso» fragt nach, wieso fast alle der Kunden, die sich bei «Espresso» gemeldet haben, noch immer auf Ihr Geld warten. Die Anfrage bleibt genauso unbeantwortet wie das Angebot zu einem Gespräch.

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