Pfusch bei Reiseversicherungen

Die Jahres-Reiseversicherung von «ELVIA» verlängert sich nach Ablauf automatisch um ein Jahr. Wer nicht früh genug kündigt, muss zahlen.

Wenn das Reisebüro seiner Informationspflicht beim Abschluss nicht genügend nachgekommen ist, kann der Versicherte aber jederzeit vom Vertrag zurücktreten.

 

Aufpassen bei Reiseversicherungen

In der Schweiz wird die Reiseversicherung als «obligatorisch» bezeichnet. Das ist sie jedoch nicht. Für den Abschluss einer Reiseversicherung kassiert das Reisebüro eine attraktive Provision.

Ein Rappen für die Verpackung?

Verpackungen sollen mit einer Gebühr von einem oder zwei Rappen belastet werden. Dadurch will Nationalrat Dominique de Buman das Sammeln und das Recycling von Abfällen fördern.

Beiträge

  • Pfusch bei Reiseversicherungen

    «Espresso»-Hörer Andrej Binz hat im Reisebüro eine einjährige Reiseversicherung abgeschlossen. Nach Ablauf dieses Jahres hat der Versicherer «ELVIA» den Vertrag gegen den Willen von Andrej Binz automatisch verlängert.

    Die Nachfrage von «Espresso» deckt gravierende Mängel beim Reisebüro auf. Kunden haben in der Vergangenheit weder eine Police noch allgemeine Versicherungsbedingungen erhalten. Andrej Binz kann die Rechnung von «ELVIA» deshalb getrost wegwerfen.

    Yvonne Hafner

  • Aufpassen bei Reiseversicherungen

    In der Reisebranche wird die Annulationskostenversicherung als 'obligatorische Reiseversicherung' bezeichnet. Diese Bezeichnung ist falsch und irreführend. Wer eine Reiseversicherung über ein Jahr abschliesst, muss zudem eine dreimonatige Kündigungsfrist in Kauf nehmen.

    Dies ist für Konsumenten eine reine Schikane.

    Dass Reisebüros auch Versicherungsverträge verkaufen, ist nicht ganz unproblematisch, da diese mit der korrekten Abwicklung oft überfordert sind. Zudem sorgen attraktive Provisionen dafür, dass die Reisebüros möglichst viele Reiseversicherungen abschliessen wollen.

    Yvonne Hafner

  • Ein Rappen für die Verpackung?

    Auf Verpackungen soll in Zukunft eine Gebühr von einem oder zwei Rappen erhoben werden. Das ist die Idee des Freiburger CVP-Nationalrats Dominique de Buman. Er will damit die Entsorgung und das Recycling finanzieren und fördern. Vorbilder sieht er im europäischen Ausland.

    Doch der Bund winkt ab: In der Schweiz gebe es keinen Grund, eine neue Verpackungsgebühr einzuführen.

    Tobias Fischer