Post erlässt Gebühren. Endlich!

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  • Büroplätze tageweise zu vermieten

    In der Schweiz entstehen in verschiedenen Städten sogenannte «Coworking-Spaces». Eigentliche Grossraumbüros, bei denen jedoch die Schreibtische sowie die Infrastruktur tageweise gemietet werden können. Dabei entsteht ein buntes Durcheinander an Berufen.

    Und dieses bunte Durcheinander ist äusserst erwünscht, erklärte Stefan Tittmann, der in der Ostschweiz einen «Coworking-Space» mitten in St. Gallen gegründet hat. «Hier arbeiten Architekten, Lichtplaner aber auch Soziologen, eine Marktfrau und sogar eine Clownin», erzählt Tittmann. Dabei entstünden zum Beispiel am Küchentisch beim Kaffeetrinken urplötzlich Synergien oder dann könne man sich untereinander auch helfen. «Ich zum Beispiel bin nicht so vertraut mit Computern, da können mir unsere IT-Spezialisten im Büro weiterhelfen.» Handkehrum helfe er anderen Kollegen beim Vorbereiten von Sitzungen, seinem Spezialgebiet.

    Simon Thiriet

  • Gebührenirrsinn in der Schweiz

    Eine Kopie eines A4-Blatts kann auch mal CHF 42.75 kosten - Wenn das Amt besonders umständlich amtet. Diese Erfahrung hat «Espresso»-Hörerin Margrith Stark gemacht, als sie eine Kopie des Plans ihrer Wohnung wollte.

    Solchen und ähnlichen Gebührenirsinn haben viele «Espresso»-Hörerinnen und Hörer gemeldet. Besonders viele Meldungen gab es zum Thema Wassergebühren. Eine Hörerin wusste nicht ob sie lachen oder weinen sollte, als sie im Solothurnischen zum ersten Mal eine Rechnung für eine Löschwassergebühr erhielt.

    Wo fahre ich in der Schweiz gebührenmässig am besten? Diese Liste hilft weiter.

    Matthias Schmid

  • Post erlässt Gebühren. Endlich!

    Gemäss Weisung des Bundesrats hätte die Post eigentlich bereits per 1. Oktober beim Adresswechsel keine Gebühr mehr für die Sperrung der persönlichen Daten verlangen dürfen. Nun ist die Umstellung passiert, zehn Tage später als geplant. 

    Grund für diese Verspätung seien «Technische Umstellungen», die zuerst noch abgeschlossen haben werden müssen, so Post-Sprecher Bernhard Bürki. Diese seien jedoch nun erledigt, den Kunden werde ab sofort keine Rechnung mehr für die Datensperrung gestellt. Was aber passiert mit denjenigen, die in den letzten Tagen ihre Adresse gewechselt haben? «Hier zahlen wir allen Kunden den Betrag zurück, ohne dass sie selbst aktiv werden müssen», erklärt Bürki gegenüber «Espresso».

    Simon Thiriet / Matthias Schmid