Prämienverbilligung: Einige Kantone rechnen seltsam

Gewisse Kantone bezahlen Prämienverbilligungen unterhalb einem gewissen Betrag nicht aus: Baselland hat eine Limite von 240 Franken, Luzern gar eine von 300 Franken. Obwohl ärgerlich für die Betroffenen, ist dieses Vorgehen der Katone allerdings rechtens.

Serie Selbständigkeit: «Ich werde mein eigener Chef»

Vor 2 Jahren verlor Stefan Grombach seine Stelle. Mit über 50 Jahren hatte er keine Chance auf einen neuen Job. Aus der Not heraus machte er sich selbstständig. In seinem Betrieb bietet er Kleinschaden-Reparaturen für Autos an. Mit dieser Idee traf er voll ins Schwarze.

Beiträge

  • Keine Prämienverbilligung für Tausende

    Wer im Kanton Baselland wohnt und eigentlich eine jährliche Prämienverbilligung bis 240 Franken zu Gute hat, geht leer aus: Der Kanton behält solche 'Kleinbeträge' zurück. Noch höher ist die entsprechende Limite im Kanton Luzern: Hier sieht das Geld nur, wem 300 Franken oder mehr zustehen.

    Gemäss Staatsrechtsprofessor Thomas Gächter von der Universität Zürich ist dieses Vorgehen allerdings rechtens: Allgemein haben die Kantone bei der Zusprechung von Prämienverbilligung sehr viel Freiheit.

    Alex Reichmuth

  • Stefan Grombach mit Spritzpistole.

    Stefan Grombach: Aus der Arbeitslosigkeit in die Selbstständig...

    Im Alter von 50 Jahren verlor Stefan Grombach Knall auf Fall seine Stelle. Danach musste er die bittere Erfahrung machen, dass er in seinem Alter als Angestellter nicht mehr gefragt war. Innerhalb weniger Monate machte er sich deshalb selbstständig.

    In seinem Betrieb bietet er «punktuelle Autolackierungen» und «Innenraum-Kosmetik» für Autos an. Ein Service, der ankommt. Schon nach dem ersten Jahr ist sein Betrieb mit zwei Angestellten ausgelastet. Wie er das geschafft hat, zeigt der vierte Teil der Serie Selbstständigkeit.

    Flurin Maissen