Problemstoff im Recycling-WC-Papier

WC-Papier aus wiederverwertetem Material schont die Umwelt. Im Prinzip. Stecken im rezyklierten Material aber Problemstoffe, gelangen diese via Toilette in die Umwelt.

Zum Beispiel: Bisphenol A (BPA). Eine Chemikalie, die das Hormonsystem von Mensch und Tier durcheinander bringen kann.

Probleme mit Aktionsware

Ein Luftbefeuchter, der zum Aktionspreis verkauft wurde, war von Beginn weg defekt. Der Verkäufer liefert ein neues Gerät als Ersatz. Der Käufer soll jedoch die Differenz zum Normalpreis bezahlen. Das ist nicht korrekt, sagt Rechtsexpertin Doris Slongo.

Beiträge

  • Problemstoff im Recycling-WC-Papier

    Altpapier zu sammeln und dieses wieder zu verwerten schont die Umwelt. Gelangen allerdings problematische Stoffe in den Kreislauf, landen diese früher oder später in der Umwelt. Zum Beispiel über Recycling-WC-Papier.

    Im Thermopapier von Quittungen, Parktickets oder Kinobillets stecken grosse Mengen der gesundheitsgefährdenden Chemikalie Bisphenol A (BPA). Sie stört das empfindliche Hormonsystem und die Entwicklung von Mensch und Tier. Das Kantonale Labor Zürich hat im Auftrag des Konsumentenmagazins «Espresso» im Recycling-WC-Papier nach BPA gesucht. Und gefunden.

    Damit ist nachgewiesen, dass auf diesem Weg der hormonaktive Stoff in Flüsse und Seen gelangt. Der WWF Schweiz fordert aufgrund der Recherchen von «Espresso» ein Verbot von Bisphenol A.

    Patrik Tschudin

  • Probleme mit Aktionsware

    Espresso-Hörer Michael Moser hat einen Luftbefeuchter zum Aktionspreis gekauft. Wegen eines Defektes musste er das Gerät jedoch in den Laden zurück bringen. Der Verkäufer bietet ihm ein neues Gerät an, Herr Moser soll jedoch die Differenz zum Normalpreis des Luftbefeuchters bezahlen.

    Das ist nicht korrekt, sagt Rechtsexpertin Doris Slongo. Für Waren, die zum Aktionspreis verkauft werden, gelten die selben Garantiebestimmungen, wie für reguläre Angebote. Der Verkäufer muss also entweder ein neues Gerät liefern oder den Verkaufspreis zurück erstatten.

    Espresso-Hörer Daniel Wirth hat ein anderes Beispiel: Er hat in einem Gartencenter einen Rasenmäher zum Aktionspreis gekauft. Weil nicht genügend Aktions-Geräte an Lager waren, wurde ein Rasenmäher bestellt und im Laden ein Kaufvertrag abgeschlossen. Nach einigen Tagen wurde ihm aber mitgeteilt, das kein Aktionsgeräte mehr vorrätig sei.

    Flurin Maissen