Saftige Rechnung nach Vermisstmeldung

Im letzten Herbst musste Maria Wettstein aus Thun ihren Mann bei der Polizei als vermisst melden. Dieser leidet an Demenz und kehrte nach einem Spaziergang nicht zurück.

Der Mann tauchte wieder auf, dafür sitzt das Ehepaar jetzt auf einer Rechnung von 12'000 Franken für die Vermisstensuche.

 

Espresso Digital: Warum ist das Versenden von Daten ins Internet so viel langsamer als das Herunterladen?


Download = 10MBit, Upload = 1 MBit. Bei den meisten Internetverbindungen in privaten Haushalten ist der Download rund 10 mal schneller als der Upload. Daten zu versenden dauert also 10 mal länger, als die gleiche Datenmenge zu empfangen. Warum ist das so? Und wann kommen neue Technologien?

 

 

Beiträge

  • Teure Suche nach vermisstem Ehemann

    Rentnerin Maria Wettstein kann es nicht fassen: Wegen einer aufwändigen polizeilichen Suchaktion nach ihrem dementen Ehemann muss sie 12'000 Franken bezahlen. Dabei habe sie nie ihr Einverständnis zu einer derart teuren Suche gegeben, ja sei nicht einmal über deren Kosten informiert worden.

    Muss die Rechnung bezahlt werden, weil der Ehemann durch sein Verschwinden die Suche verursacht hat? Espresso-Rechtsexpertin Doris Slongo gibt Auskunft.

    Alex Reichmuth

  • Datenautobahn Internet: «Stockender Verkehr auf der Gegenricht...

    Die Internetverbindungen per DSL und Kabel werden jedes Jahr schneller. Dies betrifft aber in erster Linie die Geschwindigkeit, mit der Daten aus dem Netz heruntergeladen werden. Der Upload, also das Tempo mit dem Daten ins Internet geladen werden, hinkt dem Download noch immer hinterher.

    Typischerweise ist der Upload rund 10 mal langsamer. In den kommenden Jahren werden die führenden Internet-Provider den neuen Kundenbedürfnissen Rechnung tragen. Neue Kabel- und DSL-Technologien versprechen gleich schnelle Download- wie Upload-Geschwindigkeiten. Die Cablecom wird ihr Netz schon im 2009 mit einer solchen «symmetrischen» Technologie ausrüsten. Für den grössten Konkurrenten Swisscom bedingt dieser Ausbau, dass neue Glasfaserkabel im Boden verlegt werden müssen. Bei der Swisscom hofft man, die neue Technologie «in wenigen Jahren» anbieten zu können.

    Lucius Müller