Schluss mit der sinnlosen Telefonbuch-Flut

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  • Schluss mit der sinnlosen Telefonbuch-Flut

    Keine Papierverschwendung mehr für unnötige Telefonbücher: local.ch vereint das blaue Telefonbuch und die Gelben Seiten. Für Konsumenten ist wichtig: Neu kann jeder ganz auf Telefonbücher verzichten. Dies ist eine Verbesserung gegenüber der heutigen Situation.

    Bis jetzt konnte man lediglich das klassische blaue Telefonbuch abbestellen. Das Branchenbuch die Gelben Seiten wurden unadressiert an alle Haushaltungen verteilt. Ein grosser Teil davon landete gleich wieder unbenutzt auf dem Altpapier. Nun vereinigt die Herausgeberin local.ch die beiden bisherigen Verzeichnisse zum «Local Guide»: ein Telefon- und Branchenverzeichnis ergänzt mit regionalen Informationen. Mit dieser Zusammenlegung spart local.ch rund 4000 Tonnen Papier. Das ist rund die Hälfte des heutigen Papierverbrauchs für die Telefonbücher.

    Oliver Fueter

  • Das geht auf keine Kuhhaut

    Jahrzehnte wurden Kälber in der Schweiz gesundheitsschädigend ernährt: Damit Kalbfleisch weiss bleibt, wurden die Jungtiere ausschliesslich durch Milch und Stroh ernährt. Den Tieren mangelt es so an Eisen, und sie leiden.

    Hans-Ulrich Huber vom Schweizerischen Tierschutz STS erklärt im «Espresso», dass eine solche Falschernährung für Tiere lebensgefährlich ist. Der Eisenmangel verlangt eine erhöhte Antibiotika-Abgabe. Und das verfütterte Stroh, welches im Gegensatz zu Heu kein Eisen enthält, verletzt die Magenwände der Kälber. Dadurch entstehen Geschwüre, und die Magenwand kann dadurch platzen. Geschieht dies, stirbt ein Kalb innerhalb weniger Stunden.

    Magnus Renggli

  • Gratis-Dienstleistung für 400 Euro?

    «Espresso»-Hörerin Marianne Brog führt eine Pension. Letzthin bekam sie einen Anruf, ob sie ihre Pension für 3 Monate gratis in einem Register bewerben wolle. Sie war einverstanden. «Das Gespräch dauerte keine 30 Sekunden», erinnert sie sich.

    Wenige Wochen später die böse Überraschung: Die Firma stellt eine Rechnung über 400 Euro - Marianna Brog habe am Telefon einen Vertrag abgeschlossen.

    Verträge können laut Rechtsexpertin Gabriela Baumgartner durchaus telefonisch abgeschlossen werden. Bezahlen muss «Espresso»-Hörerin Marianne Brog aber trotzdem nicht. Sie hat es mit Schwindlern zu tun. Doch alles der Reihe nach:

    Gabriela Baumgartner