Schweizer Traditionsmarken hoch im Kurs

«Espresso» fragte seine Hörerinnen und Hörer, welche Marken sie mit der Schweiz verbinden. Die Liste an genannten Traditionsmarken ist lang. Was auffällt: Viele Hörer verbinden ihre Bindung zu einer Marke mit einem positiven Erlebnis in ihrer Kindheit.  

 


Produkte mit Schweizerkreuz oder Hinweisen auf «Schweizer Qualität» sind beliebt. Sie lassen sich deshalb teurer verkaufen. Einige Hersteller missbrauchen diesen «Schweiz»-Bonus jedoch für Produkte, die kaum etwas mit der Schweiz zu tun haben. Neue Bestimmungen sollen diesen Missbrauch stoppen. Diese «Swissness»-Vorlage kommt nun ins Parlament.

Beiträge

  • Schweizer Traditionsmarken hoch im Kurs

    Experten sagen, vor allem in Zeiten einer Wirtschaftskrise würden Konsumenten zu traditionellen heimischen Marken grössere Sympathien entwickeln.

    Ovomaltine, Bernina, Calida, Kambly Traditionsmarken sind bei den «Espresso» Hörern beliebt, auch wenn viele dieser Marken nicht mehr in Schweizer Hand sind oder im Ausland produziert werden.

    Krispin Zimmermann

  • Marke «Schweiz» soll besser geschützt werden

    Mit dem Label «Schweiz» lässt sich viel Geld verdienen: Prangt auf einem Produkt ein Schweizerkreuz oder eine Bezeichnung wie «Schweizer Qualität» oder «Made in Switzerland», können Hersteller bis zu 20 Prozent mehr dafür verlangen.

    Das führt dazu, dass solche Schweizer Labels auch auf Produkte ohne ausreichenden Bezug zur Schweiz gedruckt werden.

    Diesem Missbrauch will der Bundesrat einen Riegel schieben. Seine Vorschläge dazu kommen nun ins Parlament und stossen dort auch auf Kritiker.

    Tobias Fischer