Bügel-Tipps von der Expertin

Bügeln – eine Aufgabe die kaum jemand gerne macht. Doch bereits ein paar kleine Tricks können die leidige Arbeit erleichtern. «Espresso» hat zusammen mit Rosmarie Steiner, Fachlehrerin für Hauswirtschaft am BBZ Natur und Ernährung in Sursee, ein paar hilfreiche Tipps zusammengestellt.

Vorbereitung:

  • Gemäss Expertin Rosmarie Steiner schont entkalktes Wasser jedes Bügeleisen, jedoch braucht es etwas Kalk im Wasser, damit ein schöner Dampf entsteht.
    Keine Zusätze wie Parfüm ins Bügelwasser geben.
Bügelsymbole mit Erklärung.

Bildlegende: Vor dem Bügeln sollte auf der Textiletikette nach diesen Symbolen gesucht werden. Ginetex

  • Sortieren Sie vor dem Bügeln die Kleidungsstücke nach ihrer Bügeltemperatur (siehe Bild). Zuerst die empfindlichen Teile (schwache Hitze) bügeln, dann kann die Temperatur nach und nach erhöht werden.
  • Stellen Sie eine Sprühflasche mit (destilliertem) Wasser bereit, damit sie die Wäsche bei Bedarf befeuchten können. Ein paar Tropfen Parfum in der Sprühflasche können der Wäsche übrigens einen angenehmen Duft verleihen.
  • Stellen Sie das Bügelbrett so auf, dass sie in einer bequemen Haltung arbeiten können und dass gute Lichtverhältnisse vorherrschen.

Das Bügeln:

  • Die Wäsche sollte nicht zu trocken sein. Bei Bedarf kann der Stoff mit etwas Wasser besprüht werden.
  • Doppelte Flächen (Ärmel, Knopfleisten etc. immer zuerst auf der Rückseite bügeln.
  • Grundsätzlich gilt: Um ein Knittern zu verhindern, immer zuerst die kleinen und doppelten Teile (z.B. Hemdkragen oder -ärmel) bügeln, die grossen Flächen am Schluss. Eine genaue Anleitung für das Glätten von Hemden finden Sie hier.
  • Stickereien oder Aufdrucke am besten mit einem Tuch abdecken und dann bügeln.
  • Grosse Teile wie zum Beispiel Duvet-Bezüge immer vom Körper weg bügeln, d.h. den gebügelten Teil nach oben schieben. Hier kann es helfen, hinter dem Bügelbrett einen Stuhl zu platzieren, damit der frisch gebügelte Bereich nicht den Boden berührt.
  • Um Energie zu sparen kann das Eisen bereits vor Bügelende ausgesteckt werden. Mit der Restwärme lassen sich beispielsweise Taschentücher noch bestens glätten.

Nach dem Bügeln:

  • Die Bügelware sollte vor dem Verwahren im Schrank ganz trocken sein, da sonst Stockflecken entstehen können.
  • Hat es nicht für die ganze Wäsche gereicht, können Sie die restliche, noch feuchte Bügelware zum Beispiel im Kühlschrank oder in der Kühltruhe aufbewahren. So bleibt sie schön feucht bis zur nächsten Bügelrunde.
  • Kippen Sie das restliche Wasser jeweils aus.