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Services Die Auswirkungen eines fleischlosen Tages

Fleischkonsum verbraucht weltweit Ressourcen, die Fleischproduktion verursacht einen enormen CO2-Ausstoss. Doch schon ein Vegi-Tag mehr hilft. «Kassensturz» zeigt mit eindrücklichen Beispielen die Auswirkungen eines fleischlosen Tages pro Woche.

Pro Kopf und Jahr verbrauchen die Schweizer 53,7 Kilo Fleisch. Der hiesige Konsum hat weltweite Auswirkungen: Die Ackerfläche in der Schweiz reicht für den Futtermittelanbau bei weitem nicht aus. Die Schweiz importiert Futter aus dem Ausland. Noch einmal so viel Ackerland ist im Ausland nötig, um Import-Futter für Schweizer Nutztiere anzubauen. Ausserdem trägt die Produktion von Fleisch enorm zur CO2-Belastung bei.

Würden wir pro Woche 200 Gramm weniger Fleisch essen, könnten 87 Kilogramm CO2 pro Kopf und pro Jahr eingespart werden. Das entspricht beispielsweise einer Fahrt mit dem Auto von Schaffhausen nach Genf. Oder 5 Tage Heizen im Dezember (siehe Bildergalerie oben).

63 Kommentare

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  • Kommentar von Pfeiffer H.P., Jegenstorf
    wieviel des Grünfutters (inkl. Obst, Früchte etc.) das in der Schweiz konsumiert wird, wird importiert????? wie hoch bitte ist der Selbstversorgungsgrad von all dem Gemüse, Früchten etc? Wie hoch ist die CO2 Belastung von Frühkartoffeln importiert im Januar und produziert in einer Wüste Marokos, Isarael oder Aegypten??? Diese Liste könnte unendlich erweitert werden (Bsp. Bananen, Orangen, Erdbeeren im Januar, etc, etc) ich bitte den Kassensturz sich mal dem Vegi-Futter zu widmen!!!
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    1. Antwort von Beppie Hermann, Bern
      Würde die Frage anders stellen: Wieviel ausl.Gemüse,Salat,Obst usf kaufen Konsumenten,obwohl genügend Einheimisches da wäre,erst recht bei Direktvermarkter?Aber leider ist der heutige,verwöhnte Konsument nicht gewillt,sich nach der Saison zu richten,zB Wurzelgemüse,div.Kohlarten,Wintersalate,Lagerobst im Winter.Habe oft im MM zugesehen,die Leute nehmen einfach rund ums Jahr,wonach sie Lust haben.Woher das Zeug kommt,unter welchen Umständen es hergestellt wurde,interessiert kaum einen.
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  • Kommentar von Martin Abegglen, Wiesendangen
    Ich wäre sowieso dafür, dass nicht mehr so viel gegessen wird. Weil jede Produktion verursacht Kosten jeglicher Art. Deshalb schlage ich eine "Dickensteuer" vor! Das bedeutet, dass Personen mit einem BMI >35 eine prozentuale Abgabe zum Wohle der Umwelt zu entrichten haben. Ich bin überzeugt, dass dies eine gute Lösung wäre!
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    1. Antwort von Beppie Hermann, Bern
      Ein heisser Vorschlag,den Sie da preisgeben.Das Volk wird ja nicht nur geplagt von Fettsucht,Alkohol+Nikotin.Es machen uns noch ganz andere Dinge krank,wofür wir oft nichts können.Selbst der Verzicht auf alle Fertigprodukte wie Glace,Gebäck,Würste würde wenig ändern,da nebst chem.Zutaten in solchen Nahrungsmitteln auch in vermeintlich frischen,reinen Produkten Ungesundes wie Schimmel,Gase etc.zu finden sind.Erhielten wir dann für Luft/Böden/Gewässerverschmutzung+Lärm Steuerermässigung...
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  • Kommentar von Hans Weber, Aarau
    Der Vergleich von Kassensturz hat allerdings einen grossen Fehler! Was würden wir anstelle von Fleisch essen evtl. Soja, Gemüse, Tofu...? Doch auch dieses erzeugt bei der Herstellung und/oder dem Transport Co2, dies wurde aber bei der Berechnung nicht berücksichtigt.
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    1. Antwort von Johannes Leutenegger, Wil
      Wieder ein Irrtum. Das "schweizer" Fleisch wird mit massiv brasilianischem Soja gefüttert, aus 10 Kalorien Soja werden eine(!) Kalorie Fleisch. Wenn jetzt theoretisch das Soja aus Tofu auch aus Brasilien kommt (was bei vielen Produkten nicht der Fall ist) spart man immer noch 9x das CO2-Äquivalent.
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    2. Antwort von Beppie Hermann, Bern
      Johannes Leutenegger, "Schweizer Fleisch wird mit massiv brasilianischem Soja gefüttert" Schweizer IP-Fleisch, ja, aber nicht Schweizer Bioleisch. Diese Tiere fressen hofeigenes Futter.
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    3. Antwort von Beppie Hermann, Bern
      Hans Weber, 3x/Woche Fleisch genügt. An seiner Stelle kann man an den restl.Wochentagen Hülsenfrüchte essen, zB. Kichererbsen mit Zwiebeln, Peperoni, Pfefferschoten+Knoblauch an Currysauce mit Bio-Vollkornreis oder Indianerbohnen mit einer feinen Rahmpaprikasauce auf gebratenen Maisschnitten aus CHer Maisschrot. Oder wie wärs mit Rösti+Spiegeleier oder Bohnen-Kartoffeleintopf mit Schafskäse? Immer mit Salat/Gemüse und alles selber gemacht. Bossis Gemüsekochbuch hilft Ihnen dabei!
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    4. Antwort von Beppie Hermann, Bern
      Johannes Leutenegger, "Das "schweizer" Fleisch wird mit massiv brasilianischem Soja gefüttert"... das stimmt nur teilweise. CHer Fleisch wird mit Importfutter gefüttert, nicht so Biofleisch, diese Tiere fressen hofeigen.
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    5. Antwort von Beppie Hermann, Bern
      H.Weber"Was würden wir anstelle von Fleisch essen?"3x/Woche Fleisch genügt.Es gibt so viele Gemüse+Salate,die mit eiweisshaltigen Hülsenfrüchten wie Linsen,Kichererbsen,Indianerbohnen etc.Eier,Pilzen,Käse usf.angereichert werden können.Wie wärs mit Kichererbsen mit Zwiebeln,Peperoni+Knoblauch an Currysauce mit Bio-Vollkornreis od.Indianerbohnen mit einer feinen Rahmpaprikasauce mit Zwiebeln auf gebrat.Maisschnitten aus CHer Maisschrot,Rösti+Spiegeleier?Kaufen Sie sich ein Gemüsekochbuc...
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    6. Antwort von H. Siegfried, Zürich
      @Beppie Hermann: Die Gesamtsicht ist eben doch wichtig: Was Sie über Biofleisch schreiben, stimmt zwar, aber wenn alle in der CH Biofleisch essen wollten, gäbe es für die Tiere längst nicht genug hof-eigenes Futter. – Biofleisch ist gut – nicht immer Fleisch ist besser.
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    7. Antwort von Beppie Hermann, Bern
      @Siegfried,bestätigte doch zu allen diesbezügl.Berichten:2-3x/Woche Fleisch reicht.So hätten wir Land genug,so schliesste sich auf dem Biohof der Kreislauf.Artgerecht gehaltenes Getier frisst hofeigenes Futter,düngt Anbau(Gemüse,Getreide usf)selber ohne Kunstdünger,Pestizide,Herbizide.Liefert Fleisch,Milch,Eier,Vegetarisches.Aber zu meinen,Vegetarier verhinderten Schlachtung ist Blödsinn,denn Tiere geben nur Milch,wenn sie Junge haben,die dann fast alle,samt Mütter beim Metzger landen.
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