Nicht alle Laser sind gefährlich

Laser können gefährlich sein. «Espresso»-Hörerin Hortensia Thut fragt sich, ob das auch für die Selbstscanning-Geräte gilt. Diese sind ungefährlich.

Selbstscanning-Geräte

Bildlegende: Der rote Laser-Strich ist sehr hell. Keystone

Laser werden in verschiedenen Klassen eingeteilt. Am gefährlichsten sind Laser der Klasse 4. Harmlos sind Geräte der Klasse 1 und 2. Solche Laser werden beispielsweise bei Selfscanning-Geräten in Grossverteilern eingesetzt. Diese sind für Augen nicht schädlich.

«Auf jedem Gerät mit Laser muss ein Hinweis aufgedruckt sein, um welche Laserklasse es sich handelt», sagt Beat Gerber vom Bundesamt für Gesundheit BAG.

Keine Gefahr beim Selfscanning

In Selfscanning-Geräten, mit welchen die Kunden beim Grossverteiler ihre Einkaufe selber einscannen können, seien Laser der Klasse 1 eingebaut, so Gerber.

Solche Selfscanning-Geräte sind beispielsweise auch bei der Migros im Einsatz. Immer wieder kommt es auch vor, dass Kinder mit diesen Geräten spielen und die Strahlen in die Augen geraten.

Das mache aber nichts. «Diese Geräte wurden vor dem Einsatz ausgiebig getestet», sagt Christine Gaillet, Mediensprecherin der Migros. «Sie sind auch für Kinderaugen ungefährlich.»