Referenznummer beim E-Banking: ein notwendiges Übel?

Wer seine Rechnungen regelmässig per E-Banking bezahlt, kennt das Problem: Bei jedem orangen Einzahlungsschein muss man die 27-stellinge Referenznummer mühsam Ziffer für Ziffer eintippen. Warum das sein muss, erklärt «Espresso Aha!».

Die 27-stellige Referenznummer vereinfacht den Zahlungsverkehr der Firmen, die viele Rechnungen verschicken müssen. Die Referenznummer, die auf dem orangen Einzahlungsschein steht, ist nämlich mit der Nummer der zu bezahlenden Rechnung verbunden. So sehe der Rechnungsteller auf einen Blick, ob seine Rechnung bereits bezahlt wurde oder nicht, sagt Markus Meyer, Leiter Zahlungsverkehr Firmenkunden bei der UBS.

Falsche Referenznummer eingeben ist nicht möglich

«Wer eine Zahl der Referenznummer falsch eingibt, erhält eine Fehlermeldung im E-Banking. Es ist nicht möglich eine falsche Nummer einzugeben.» Was aber hin und wieder vorkomme, sei, dass Kunden bei regelmässigen Zahlungen eine alte Referenznummer verwenden würden. «Das ist möglich. In diesem Fall hat aber die Firma, welche die Rechnung gestellt hat, mehr Aufwand», sagt UBS-Fachmann Markus Meyer. Die Firma muss nämlich herausfinden, für welche Rechnung die Zahlung bestimmt ist. Dies darum, weil es die alte Referenznummer im System nicht mehr gibt.

Wer sich jedes Mal beim Abtippen der Nummer ärgert, für den gibt es Hilfsmittel, wie Markus Meyer sagt: «Seit längerem ist ein Scanner auf dem Markt, mit welchem man die Referenznummer einlesen kann. Die neuste Entwicklung im E-Banking ist, dass man mit der Kamera des Smartphones den Einzahlungsschein direkt ins E-Banking einliest.»

«Espresso Aha!»

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