Wie Gold in vielen Farben entsteht

Gold fasziniert die Menschen seit jeher, weil es in seiner Urform gelb glänzt. Schon früh haben die Menschen aber entdeckt, dass Gold auch verschiedene andere Farbtöne haben kann, wenn man es bearbeitet. «Espresso Aha» will wissen, wie Gelb-, Weiss- oder Rotgold entsteht.

Ursprünglich ist jedes Gold gelb. Schon sehr früh fanden die Menschen aber heraus, dass Gold auch einen anderen Farbton bekommen kann, wenn man es einschmilzt.

Professionalisiert wurde das Legieren von Gold, also das Vermischen mit anderen Metallen, Ende des ersten Weltkriegs. Die Legierungen, die einen Goldstempel haben, bestehen alle zu mindestens 37 Prozent aus sogenannt reinem Feingold. Der Rest sind andere Metalle, meist Silber und Kupfer.

Gelbgold:

Der Anteil von Silber entspricht dem Anteil von Kupfer.

Rotgold:

Der Anteil von Silber ist wesentlich geringer als der Anteil von Kupfer

Weissgold:

Weissgold (auch Graugold) ist meistens eine Legierung aus Gold mit Platin, Palladium oder Silber. Damit es weiss aussieht, wird es mit einer Schicht Rhodium überzogen.

Grüngold:

Grüngold ist eine Legierung, die neben Gold überwiegend oder ausschliesslich Silber beinhaltet.

«Espresso Aha!»

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