Pendler-Fahrgemeinschaften haben es schwer

Der Detailhändler Coop wollte bei seinen Angestellten die gemeinsame Fahrt zur Arbeit fördern. Doch das Interesse war nicht vorhanden.

Viele, die mit dem Auto zur Arbeit fahren, kennen das Problem: Verstopfte Strassen und Autobahnen zu den Stosszeiten. Und wer genau hinschaut, stellt fest: Meistens sitzt nur eine Person im Auto.

Die Überlegung ist einfach: Würden mehrere Leute in einem Auto fahren, gäbe es weniger Verkehr und weniger Treibhausgase. Fahrgemeinschaft lautet das Stichwort. Der Detailhändler Coop wollte bei seinen Angestellten der Zentrale Wangen bei Olten solche Fahrgemeinschaften fördern.

Nur drei Prozent waren interessiert

Jetzt muss Coop eingestehen: Das Experiment ist gescheitert, wie der «Tages Anzeiger» berichtet. Von den 900 Mitarbeitern in der Verwaltung und Logistik zeigten nur 25 Personen Interesse daran. Und aus diesem kleinen Kreis sind keine Fahrgemeinschaften entstanden.