So gehen Produkte nicht schnell kaputt

Viele Produkte gehen überraschend schnell kaputt. Oft kurz nach dem Ablauf der Garantie-Frist. «Kassensturz» zeigt, welche Defekte doch noch reparierbar sind.

Reparatur

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Wer ein kaputtes Gerät hat, muss meist feststellen: Die Reparaturstelle des Herstellers verrechnet immense Kostenvoranschlags- oder Ersatzteil-Gebühren.

Doch oft ist nur der Akku, ein Kondensator oder sonst ein Kleinteil im Wert von wenigen Franken kaputt, das für den Defekt des ganzen Gerätes verantwortlich ist. Dieses gilt es jedoch zu finden.

Umwelt-Organisationen wollen diesen unnötigen Abfall vermindern. So hat die Sektion des WWF auf ihrer Webseite eine Liste von kleinen Reparatur-Stellen hat veröffentlicht. Sie kann zudem als PDF heruntergeladen werden.

Viele Infos im Web

Der erste Schritt bei einem Defekt ist darum: Den Markennamen, die genaue Produktbezeichnung und einen kurzen Problem-Beschrieb (z.B: «kein Ton») googeln.

Oft hatten andere Konsumenten schon dasselbe Problem und in Internetforen findet eine Diskussion statt, meist mit Lösungs-Anleitungen.

Fernbedienung ist wichtig

Die Fernbedienung stellt bei vielen Geräten auch einen Schwachpunkt dar. Geht sie verloren oder kaputt – etwa durch auslaufende Batterien – ist oft das Muttergerät nicht mehr brauchbar.

Fernsteuerungen können jedoch auf einschlägigen Webseiten für 20.- bis 30.- Franken bestellt werden. Ökologisch sensibilisierte Nutzer sorgen vor, und bestellen schon frühe eine Ersatz-Fernsteuerung.