Steuererklärung auf Bierdeckel?

Die Idee des deutschen CDU-Politikers Friedrich Merz tönt gut. Umsetzbar ist sie wohl nicht. Trotzdem ist es heute einfacher, eine Steuererklärung auszufüllen. «Espresso» sagt wie.

 

Kein Bezahlen mit Schweizer Franken in ICE Zügen?

«Espresso»-Hörer berichten, dass auf Schweizer Strecken in Speisewagen der Deutschen Bahn nicht immer mit Franken bezahlt werden kann. Manchmal würden nur Noten und keine Münzen angenommen, andere Male gäbe es nur Euro als Rückgeld. Ist das rechtmässig?

Rechtsfrage: Beweiskraft von eingeschriebenen Briefen

Kündigungen aller Art verschickt man am besten per Einschreibebrief. Was aber, wenn die andere Seite behauptet, einen leeren Brief erhalten zu haben und deswegen die Kündigung nicht akzeptieren will?

Beiträge

  • Steuererklärung auf dem Bierdeckel?

    Es ist jedes Jahr die gleiche Geschichte: Die Steuererklärung sollte ausgefüllt werden, und viele Leute können sich nur schwer dazu aufraffen. Mit der richtigen Vorbereitung ist allerdings schon viel getan.

    Der Steuerexperte Claude Chatelain, Autor des «Beobachter»-Ratgebers zum Thema, ist Gast im Studio. Anschliessend beantwortet der Steuerfachmann Kurt Widmer von der Beratungsfirma KPMG Fragen am Hörertelefon.

    Anita Richner

  • Keine Schweizer Franken in ICE Zügen?

    Die Deutsche Bahn sagt gegenüber Espresso, dass in Speisewagen grundsätzlich mit Franken und Rappen bezahlt werden kann. Für genügend Rückgeld in Franken, seien die Mitarbeiter selbst verantwortlich.

    Daher kann der Gast entscheiden, ob er auf die Vorschläge des Personals eingeht, oder ob er eine andere Lösung suchen will. DRS Rechtsexpertin Doris Slongo sagt, hat man den Betrag passend, darf man diskussionslos mit Franken und Rappen bezahlen. Ein Recht auf Rückgeld gibt es jedoch nicht.

  • Rechtsfrage: Beweiskraft von eingeschriebenen Briefen

    Was ist, wenn man eine Versicherung oder eine Wohnung per eingeschrieben Brief kündet, die andere Seite dann aber behauptet, sie habe nur ein leeres Couvert erhalten? Dann nützt ja auch ein eingeschriebener Brief nichts, so die Hörerfrage von Bruno Bodenmann.

    Falsch, sagt Rechtsexpertin Doris Slongo. Falls man noch die Postquittung des Einschreibens und eine Kopie des Briefes hat, wird ein Richter in solch einem Fall zu Gunsten des Absenders entscheiden.

    Flurin Maissen