Tamiflu: Was rät der Apotheker?

Die Verunsicherung wegen der Schweinegrippe treibt viele Leute in die Apotheke. Beim Kauf des Medikaments Tamiflu ist allerdings Zurückhaltung geboten.

 

Praxisgebühr gegen Prämienschock

Die sogenannte «Praxisgebühr» soll die Kosten im Gesundheitswesen dämpfen. Der Blick nach Deutschland zeigt: Die Massnahme führt kurzfristig zwar zu einem markanten Rückgang der Arztbesuche, mittelfristig ist der Effekt aber gering.

Teilzeitjob und Kompensation Feiertage

Hat ein Angestellter, der in einem Teilzeitjob arbeitet, Anrecht auf die gesetzlichen Feiertage, die auf den freien Arbeitstag fallen? Nein, sagt DRS-Rechtsexpertin Doris Slongo.

Beiträge

  • Tamiflu: Was rät der Apotheker?

    Wegen der Meldungen über die Ausbreitung der Schweinegrippe sind viele Leute verunsichert.

    Soll man sich mit dem Medikament Tamiflu eindecken? Bekommt man es überhaupt ohne ärztliches Rezept? Braucht man Schutzmasken? Wenn medizinischer Rat gefragt ist, sind die Apotheken häufig die ersten Anlaufstellen.

    Anita Richner

  • Praxisgebühr gegen Prämienschock

    Um den bevorstehenden Prämienschock bei den Krankenkassen zu mildern, will der Bundesrat ab Anfang 2010 eine sogenannte «Praxisgebühr» einführen: Neu sollen Patientinnen und Patienten pauschal 30 Franken entrichten, wenn sie zum Arzt gehen.

    Diese Pläne stossen in der Schweiz auf heftigen Widerstand. Der Blick nach Deutschland zeigt: Die Massnahme führt kurzfristig zwar zu einem markanten Rückgang der Arztbesuche, mittelfristig ist der Effekt aber gering.

    In Deutschland ist das System so aufgebaut, dass die Patienten heute wegen der Praxisgebühr vermehrt zum Hausarzt gehen, anstatt direkt zum teuren Spezialisten. Für den Dachverband der Schweizer Patientenstellen ist klar: Dies muss auch in der Schweiz das Ziel sein, eine Praxisgebühr ist aber der falsche Weg.

  • Teilzeitjob und Kompensation Feiertage

    Espresso-Hörer Eric Anliker arbeitet zu 80 Prozent immer von Montag bis Donnerstag. Nun will ihm seine Firma die Feiertage, die auf seinen freien Tag fallen, nicht zugestehen. Ob das gesetzlich korrekt sei, fragt Eric Anliker

    Ja, sagt DRS-Rechtsexpertin Doris Slongo. Der Sinn der gesetzlichen Feiertage ist, dass man diese Tage speziell verbringen kann, etwa festlich oder besinnlich.

    Wer etwa am Karfreitag oder dem 1. Mai so oder so frei hat, dem gesteht das Gesetz keine Kompensation des Feiertages an einem anderen Arbeitstag zu.

    Flurin Maissen