Kopfstützen im Test

Der Auffahrunfall gehört zu den häufigsten Autounfällen. Gefürchtet: Hals-Wirbel-Verletzungen. Die daraus resultierenden Kosten übersteigen eine Milliarde Franken pro Jahr. Dass sich mit guten Kopfstützen Verletzung und Kosten vermeiden lassen, zeigt der Test des TCS und ADAC.

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Kopfstützen im Test

5:35 min, aus Kassensturz vom 20.2.2001

Wenn es von hinten kracht, dann sind Kopf, Hals und Nacken besonders gefährdet. Bereits eine tiefe Aufprallgeschwindigkeit kann schwere Verletzungen verursachen. Denn beim Aufprall wird die Halswirbelsäule stark überdehnt, es kommt zum sogenannten Schleudertrauma.

Die Schmerzen verspüren die Opfer oft erst später: von kurzzeitige Nackenschmerzen bis zur Dauerschädigung mit permanentem Schwindelgefühl.

Entscheidend für die Folgen des Aufpralls ist die Kopfstütze. Besonders schlecht sind Kopfstützen, die sich beim Rausziehen vom Kopf entfernen oder bei Berührung nach unten abgleiten.

Neue, sogenannt aktive Kopfstütze hingegen versuchen, die Kräfte besser abzufangen. Beim Aufprall schiebt ein Mechanismus die Kopfstütze gegen den Kopf. Dadurch wird die Halswirbelsäule weniger heftig überdehnt.

Testsieger ist der Volvo V70 mit einer aktiven Kopfstütze. Als einziges Modell hat er mit der Spitzennote abgeschlossen. Die Mercedes A-Klasse hat beim Schleudertraumaschutz als einzige nur die Note mangelhaft.