Rauchlachs im Test: Teuer nicht immer besser

Die welsche Konsumentensendung «A bon Entendeur» liess zehn tranchierte und abgepackte Rauchlachse von fünf Experten bewerten. Sie beurteilten den Geruch, die Farbe, die Konsistenz und den Geschmack der Proben.

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Rauchlachs im Test: Teuer nicht immer besser

7:52 min, aus Kassensturz vom 3.11.2009

Sieger ist der Zuchtlachs aus dem Genfer Spezialgeschäft Gastromer. «Label rouge de Mer» erhielt als einziger die Note gut. Mit 55 Franken pro Kilogramm ist er zudem einer der günstigsten im Test. Er wurde als harmonisch in Geschmack und Aussehen beurteilt.

Als ungenügend beurteilten die Tester die beiden Edelprodukte von Migros (Selection) und Coops (Fine Food) sowie das Produkt von Aldi (Almare Seafood). Kommentar zum Coop-Wildlachs: «Er schmeckt nach Forelle und nicht nach Lachs.»

Am wenigsten gemundet hat der Alaska-Wildlachs von Mövenpick. Fischer Alain Schmid: «Ich hatte den Eindruck, ich esse einen Schwamm. Zudem war ich überrascht von der grossen Menge an Gräten.»

Mövenpick sagt dazu: «Es kann vorkommen, dass beim Zupfen eine Gräte zerreisst und ein Teil in der Tiefe des Fleisches zurückbleibt.» Auf die Resultate angesprochen sagt Coop, dass es sich bei atlantischem und pazifischem Lachs um zwei unterschiedliche Fische handle, die man schwer miteinander vergleichen könne.