Sparschäler im Test: Welche gut abschneiden

Sparschäler gibt es in unzähligen Farben und Formen: Sie sind allesamt teurer als der spotbillige Rex-Sparschäler, der seit über 60 Jahren in der Schweiz hergestellt wird. Aber schneiden sie auch besser als das Original? «Kassensturz» testet die gängigsten Modelle zusammen mit dem Klassiker.

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Sparschäler im Test: Welche gut abschneiden

6:54 min, aus Kassensturz vom 22.9.2009

Alle Testpersonen schälen mit jedem Sparschäler Kartoffeln und halten ihre Beobachtungen in einem Fragebogen fest. Die Kriterien: Wie gut schält die Klinge, wie angenehm liegt der Schäler in der Hand und wie leicht lassen sich die Augen der Kartoffel ausstechen? Die Schwächen der Schäler sind sofort sichtbar.

Die Keramikklinge von MSC Joe und diejenige des Coop-Schälers machen das Kartoffelschälen zur Tortur. Deshalb «ungenügend» für Coops Schäler mit Keramikklinge zum Preis von 6.90 Franken. Coop hat den Schäler mittlerweile aus dem Sortiment genommen. Begründung: Die Verkaufszahlen hätten unter den Erwartungen gelegen. Auch MSC Joe aus der Migros fällt durch. Die Keramikklinge gleitet schlecht, zu kurzer Griff, kein Augenausstecher. Migros schreibt, er gehöre nicht zum Standard-Sortiment.

Mivit gleicht Klassiker Rex, ist aber made in China und kostet drei Mal so viel. Er schält «ungenügend». Migros sagt, die Klinge sei nun verbessert worden. Die Pendelklinge aus der Migros ist scharf, aber zu weich. Das erschwert das Schälen – deshalb «ungenügend». Migros schreibt: Für dünne Schalen müsse die Klinge so weich sein. «Sehr gut» und Testsieger: Der Sparschäler aus der Migros, der Original Rex von Zena – top seit über 60 Jahren und mit 1.90 Franken das günstigste Produkt im Test. Die Rex-Klinge wird aus Edelstahl gestanzt. Im Kleinbetrieb in Affoltern am Albis stellt Zena jährlich etwa zwei Millionen Sparschäler her. Eine Million allein des Design-Klassikers Rex.

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