Batterien im Test

Der Test von Kassensturz und saldo zeigt: Neue Hightech-Batterien bringen eine bessere Leistung als die herkömmlichen. Achtung: Fehlkäufe gehen ins Geld.

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Batterien im Test

6:40 min, aus Kassensturz vom 13.3.2001

Das Institut für Elektronik der ETH Zürich hat für Kassensturz 12 der meistverkauften 1,5-Volt-Alkali-Batterien einem Härtetest (Grösse AA Mignon). Bereits mit dabei ist auch die neue Hightech-Batterie von Duracell, die erst Anfang April auf den Markt kommt. Diese stärkere - und etwas teurere - Batterie ist im Trend. Sony und Energizer kommen demnächst mit ähnlichen Modellen auf den Markt. Die Hightech-Batterien sollen sich besonders gut für Geräte mit hohem Energieverbrauch wie zum Beispiel Digitalkameras eignen.

Die Resultate: Die teuerste Duracell Ultra M3 (Fr. 8.30) bringt auch die stärkste Leistung. Diese Batterie wurde als einzige direkt ab Fabrik geliefert. Bei allen anderen Batterien können auf Grund von Lagerzeiten kleine Energieverluste bestehen. Auf Rang zwei schaffen es ex aequo die Philips Power Life XXL und Energizer Intelligent.

Kassensturz hat auch das Preis-Leistungsverhältnis berechnet. Diese Berechnung stellt die Rangliste auf den Kopf. Klar am besten ist hier die Splendor. Sie liefert zwar deutlich weniger Strom als die stärksten Batterien, ist mit Fr. 3.90 aber die zweitbilligste. Das ergibt das gute Preis-Leistungsverhältnis.

Fazit des Tests: Billige Batterien für wenig benutzte Geräte mit niedrigem Stromverbrauch einsetzen. Sonst auf stärkere Batterien ausweichen. Scheinbar leere Batterien aus Hightech-Geräten nehmen und Energierestmengen in anderen Geräten aufbrauchen.