Kinn-Bänder halten oft zu gut

18 Wintersport-Helme hat ein österreichisches Konsumenten-Magazin getestet. Resultat: Alle Helm-Schalen bieten guten Schutz. Doch viele Kinn-Riemen erwiesen sich als mangelhaft.

Helme Atomic «XEED Ritual» und UVEX «hypersonic»

Bildlegende: Atomic «XEED Ritual» und UVEX «hypersonic» PD

8 der 18 der von der österreichischen Zeitschrift «Konsument» getesteten Helme haben das Testurteil «gut» erhalten. 10 sind mit «durchschnittlich» bewertet worden.

Ihre Preise variieren von 24.90 bis 220 Franken, wobei auch der günstigste von Aldi noch besser abschnitt als drei Helme über 100 Franken.

Kinnband darf nicht zu stark sein

Nur drei Kopfschützer hatten jedoch einen sicheren Kinnriemen. Dies führte zu einer Aufwertung. Das Kinn-Band sollte aufgehen oder reissen, wenn es mit 50 bis 10 0kg belastet wird.

Damit sollen Verletzungen vermieden werden, wenn Sportler irgendwo hängen bleiben. Bei den meisten Helmen öffnet sich der Riemen jedoch erst bei 100 bis 160 kg.

Kein Schaden bei spitzen Gegenständen

Alle Schalen der Helme erwiesen sich als gut. Sie haben den Durchdringungs-Test auch in der strengsten Auslegung mit spitzigen Gegenständen bestanden.

Am besten schnitten diese zwei Helme ab:

  • Atomic «XEED Ritual», 189 Franken, Fachhandel
  • UVEX «hypersonic», 210 Franken, Fachhandel

Quelle: Zeitschrift Konsument 12/2012. Der Test erschien auch im K-Tipp Nr. 20 (2012).