Fettnäpfchen beim Weihnachtsessen

Alle Jahre wieder folgt die Einladung des Chefs zum Weihnachtsessen. Das kann ein sehr vergnügter und heiterer Abend werden. Muss es aber nicht. Es gibt ein paar Fettnäpfchen zu beachten, in die man nicht hineintreten sollte.

Fettnapf 1: Schwänzen

Das Weihnachtsessen ist ein Geschäftsanlass. Mitmachen ist obligatorisch, zumindest moralisch. Wer keine wirklich wichtige Entschuldigung hat, sollte gehen. Denn wer keine Lust zeigt, sendet damit aus, dass ihm das Betriebsklima nicht so wichtig ist.

Fettnapf 2: Den Chef duzen

Knigge-Expertinnen warnen immer wieder davor: die lockere Atmosphäre eines Weihnachtsessen ist nicht dazu da, dem Chef das Du aufzuzwingen. Beim Duzismachen gilt nach wie vor: Rang vor Alter vor Geschlecht.

Fettnapf 3: Alte Rechnungen begleichen

Es ist keine gute Idee, das Weihnachtsessen als längst fällige Gelegenheit zu nutzen, um dem ungeliebten Bürokollegen Flückiger mitzuteilen, dass er Schweissfüsse hat. Denn wer so beginnt, redet sich schnell ins Feuer und macht am Ende des Abends auch vor der Teppichetage nicht Halt. Das bereut man spätestens am nächsten Morgen.

Fettnapf 4: Zuviel Alkohol

Man darf an einem Weihnachtsessen auch mit Wasser anstossen. Aber Alkohol ist auch nicht verboten. Zu beachten ist aber, dass man sich soweit im Griff hat, dass man keinen peinlichen Schabernack treibt. Machen Sie sich also auf der Tanzfläche nicht allzu fest zum Affen, denn schon ein paar Stunden später wird Ihnen Flückigers Youtube-Video die Schamesröte ins Gesicht treiben (siehe Fettnapf Nr. 3).

Fettnapf 5: Handy

Das Mobiltelefon hat am Esstisch nichts verloren. Am Weihnachts-Esstisch sowieso nicht.