Fitness-Tracker für Sportmuffel und Co.

Diese Mini-Computer erzählen dem Nutzer einiges über sein Bewegungsverhalten. Doch für wen sind Sie genau geeignet? «Espresso» hat nachgefragt.

Die Geräte sollen Stubenhocker motivieren, sich mehr zu bewegen. Und aktive Personen sollen dank Fitness-Tracker mehr über ihr Bewegungsverhalten erfahren. Die Mini-Computer zählen Kalorien, Schritte und teilweise auch zurückgelegte Distanz.

Es gibt sie als Clips, als Armband oder als App für das Smartphone. Sechs verschiedene Modelle hat «Kassensturz» getestet, alle erreichen im Praxistest zumindest ein «genügend». Lilian Roos ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Sport in Magglingen. Sie empfiehlt: «Fitness-Tracker eignen sich für Jung und Alt. Für inaktive Personen können solche Geräte eine Motivationshilfe sein. Und bereits aktive Menschen erfahren so mehr über ihren Körper und die Entwicklung ihres Trainings.»

Ein Wundergerät ist ein solcher Tracker nicht. Er garantiert nicht, dass sich der Träger mehr bewegt. Doch Lilian Roos ist überzeugt: «Diese Geräte können helfen, das Bewusstsein zu ändern. Das Tragen kann dazu führen, dass man mehr Bewegung in den Alltag einbaut. Die Anzeige des Kalorienverbrauchs kann zudem zu einer bewussteren Ernährung führen.» Längerfristig könne man so mit mehr Bewegung und gesundem Essen ein besseres Körpergefühl erreichen.