Persönliche Konzert-Tickets gegen Schwarzmarkt

Immer wieder sorgen horrende Preise für Konzerttickets im Internet für Ärger. Nach einem «Espresso»-Beitrag schlagen Hörer vor, dass die aufgedruckten Tarife nicht überschritten werden dürfen.

Ticketverkäufer vor einem Rolling Stone-Konzert.

Bildlegende: Ticketverkäufer vor einem Rolling Stone-Konzert. Keystone

Andere «Espresso»-Hörer finden, dass man die Billette nur persönlich auf den Namen ausstellen solle, so würde der Schwarzmarkt im Internet verunmöglicht.

 Wer nichts ans Konzert gehen könne, der könne das Ticket an der Vorverkaufsstelle wieder zurückgeben.

Diese Tickets würden dann wieder zum normalen Preis verkauft oder an der Abendkasse angeboten.

«Tickets sollen billiger werden»

Es gibt auch Hörer, die fordern, dass es verboten sein müsse, mehr als den auf dem Billett aufgedruckten Preis zu verlangen.

Vereint gegen den Ticket-Schwarzmarkt. Ein anderer Vorschlag ist, dass die Konsumenten die überhöhten Preise gar nicht bezahlen sollen. Dann könnten die Abzocker im Internet auch keine Geschäfte mit den überteuerten Tickets machen.

«Kassensturz» traf die Ticket-Dealer

Innert Minuten ausverkaufte Konzerte und frustrierte Fans: Darüber berichtete «Kassensturz» schon im Jahr 2010. «Kassensturz» traf die Hintermänner und deckte auf, wie der lukrative Tickethandel funktioniert.

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02.02.10: Teure Schwarzmarkt-Tickets: Die Hintermänner

6:26 min, aus Kassensturz vom 2.2.2010