Ferien ohne Tiere: Hund und Katze zur Probe ins Tierheim bringen

Haustiere können nicht immer mit in die Ferien. Für daheimgebliebene Tiere gibt es verschiedene Möglichkeiten vom Tierheim, Tiersitter bis hin zum freundlichen Nachbarn. Was dabei zu beachten ist.

Hund

Bildlegende: Ferien ohne Hund und Katze. SRF

Wer in die Ferien geht, der kann seinen Hund und seine Katze nicht immer mitnehmen. Für daheimgebliebene Haustiere gibt es verschiedene Möglichkeiten: Tierheim, Tierpension, Tiersitter oder Nachbarn.

Während gewerbsmässig betriebene Tierpensionen und Tierheime regelmässig vom Veterinäramt kontrolliert werden, müssen Tiersitter keine gesetzlichen Vorschriften erfüllen.

Eva Waiblinger, Heimtierexpertin vom Schweizer Tierschutz, empfiehlt, mit dem Tiersitter einen Termin zu vereinbaren und ihn beispielsweise mit dem Hund einen Spaziergang machen zu lassen. Dabei solle der Besitzer darauf achten, wie der Tiersitter mit dem Hund umgeht.

«Da man einem Tiersitter seinen Hausschlüssel gibt, ist es wichtig, dass eine Vertrauensbasis besteht», sagt Eva Waiblinger. Ebenfalls hilfreich seien Empfehlungen von Bekannten, die bereits gute Erfahrungen gemacht haben.

Tierheime unangemeldet anschauen

Seriöse Tierheime und Tierpensionen erkennt man daran, dass man sie während der Öffnungszeiten unangemeldet anschauen kann. Hans-Ulrich Häberli, Besitzer der Tierpension Lanzenen in Interlaken, empfiehlt den Hund oder die Katze einen Tag zur Probe in die Tierpension zu geben.

Wer seinen Hund oder seine Katze ins Tierheim bringen will, muss alle Schutzimpfungen gemacht haben. Laut Hans-Ulrich Häberli komme es sehr selten vor, dass sich Hunde und Katzen nicht wohlfühlen. «Meist ist es für die Besitzer schlimmer, den Hund oder die Katze abzugeben, als für die Tiere selber.»

Die Kosten für die Ferienbetreuung der Tiere liegt pro Tag bei etwa 10 Franken für Nager, um die 20 Franken für Katzen und etwa 30 Franken für Hunde je nach Grösse.