Tierbestattung: Wenn das Haustier stirbt

Wenn das Haustier stirbt, stellt sich die Frage, was mit den Überresten des Lieblings passieren soll. «Espresso» zeigt die Alternativen zur tristen Kadaver-Sammelstelle.

Tierbestattung: Wenn das Haustier stirbt

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Das Büsi, der Hund oder der Goldhamster ist tot. Neben der Trauer beschäftigt die Heimtierhalter die Frage, was mit dem toten Körper geschehen soll. Eine wenig sentimentale Lösung führt über die Kadaversammelstelle der Gemeinde. Tote Tiere können dort kostenlos abgegeben werden. Sie werden dann meist zu Tiermehl verarbeitet.

Es gibt jedoch auch Alternativen dazu. In Läufelfingen (BL) und in Emmenbrücke (LU) besteht je ein Tierfriedhof. Nebst Grabfeldern bieten diesee auch Dienstleistungen rund um die Bestattung und Beisetzung an. Je nach Grabvariante und Grösse des Tieres kostet die Bestattung auf dem Tierfriedhof 85 bis 1000 Franken. Das Grab bleibt für 3, bzw. 5 Jahre bestehen.

Als Variante können tote Heimtiere auch kremiert werden. Bei der Gruppenkremation werden mehrere Tiere miteinander kremiert und die Asche wird im Garten des Krematoriums vergraben. Etwas teurer ist die Einzelkremation, bei welcher der Tierhalter die Asche seines Tieres abholen oder sich schicken lassen kann. Die Kremation kostet zwischen 30 und 400 Franken, je nach Grösse des Tieres. Weitere Kosten können für die Urne oder einen anderen Aschebehälter anfallen.

Als weitere Möglichkeit gibt es in Hosenruck (TG) einen «Tierfriedwald». Dort wird die Asche des Tiers neben einem Baum vergraben. So soll der Baum aus der Asche des verstorbenen Tieres Nährstoffe beziehen.