So schützen Sie sich vor Pincode-Betrügern

Der Datenklau bei der Bezahlung mit der Bankkarte hat zugenommen. Aufgepasst: Die Diebe wenden das sogenannte Skimming aktuell vor allem bei Ticketautomaten und Tankstellen an. «Espresso» erklärt, wie Sie sich dagegen schützen können.

Kreditkarte steckt in einem Lesegerät

Bildlegende: Mit manipulierten Geräten kommen die Gauner an Kartendaten. Keystone

An Bankomaten ist es für Gauner schwierig geworden, an Daten von Benutzern zu kommen. Deshalb versuchen Verbrecher immer häufiger, PIN-Codes an Ticketautomaten, Tankstellensäulen oder Einkaufskassen zu erschleichen.

«Mit der Hand die Tastatur abdecken», diese Regel hat nach wie vor ihre Gültigkeit. Und wird am Bankomaten auch von vielen bereits praktiziert. Allerdings lauern die Gauner heutzutage auch an anderen Orten.

Tankstellen, Supermarkt-Kassen, Billett-Automaten

«Die Banken haben viel in die Sicherheit ihrer Geldautomaten investiert», so Martin Boess von der Schweizerischen Kriminalprävention. Deshalb suchten die Gauner nach anderen Schwachstellen.

«Gefahren bestehen an öffentlichen Automaten: SBB-Ticketautomaten oder direkt an den Zapfsäulen der Tankstellen», so Boess. Auch hier halte man die Hand am besten über die Tastatur und lasse sich nie von einer fremden Person helfen, rät Boess.

Besonders betroffen ist die SBB. Sie kämpft momentan vermehrt mit dem Problem des sogenannten «Skimmings». Die Sonntagspresse hat über eine Häufung der Betrugsfälle berichtet.

SBB rüstet ihre Automaten nach

«Wir suchen momentan mit den Herstellern nach Lösungen», so SBB-Sprecher Christian Ginsig. So wolle man die Automaten mit Störsendern nachrüsten.

Bis das passiert, vertraut man als Konsument besser auf die gängigen Faustregeln. Diese finden Sie im Merkblatt in der grauen «Service-Box»