«Manche Abwaschmaschinen sehen schaurig aus»

Das Zürcher Kantonslabor öffnete für Radio SRF 1 seine Tore: Exklusiv konnte das Konsumentenmagazin «Espresso» bei einer Restaurantkontrolle dabei sein und erhielt Einblick in das Pestizid-Labor, wo unter anderem Asia-Gemüse streng kontrolliert wird.

Im Labor:

Das Zürcher Kantonslabor öffnete für Radio SRF 1 seine Tore: Exklusiv konnte das Konsumentenmagazin «Espresso» bei einer Restaurantkontrolle dabei sein. Ausserdem gewährte der Kantonschemiker Einblick in das Pestizid-Labor. Dort wird seit Jahren Gemüse aus Asien sehr genau angeschaut, da bei vielen dieser Gemüse die Pestizid-Rückstände weit über den Schweizer Grenzwerten liegen. «Die Produktionsbedingungen in Asien sind anders als in der Schweiz oder in der EU», sagt Kantons-Chemiker Martin Brunner. Zum Teil werde in asiatischen Ländern noch mit Pestiziden gearbeitet, die in Europa längst verboten seien. Druck auf die Importeure soll dafür sorgen, dass in Asien nach europäischen Richtlinien gearbeitet wird.

Auf Restaurantbesuch:

Jedes Jahr kontrollieren die Lebensmittelinspektoren im Kanton Zürich rund 10‘000 Betriebe, die mit Lebensmitteln zu tun haben. Die Spanne reicht vom Kebab-Stand über den Detailhändler bis zum Gourmetrestaurant. Das SRF-Konsumentenmagazin «Espresso» war exklusiv bei einer solchen Kontrolle dabei mit Lebensmittelinspektor Patrick Oriet. Nicht immer trifft er tadellose Zustände an wie bei unserem Restaurantbesuch. «Manche Abwaschmaschinen sehen schaurig aus, man fragt sich teilweise, ob das Geschirr vorher nicht sauberer war», erzählt er.